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Syrien

Die Kooperation für den Frieden ruft alle am Syrienkrieg beteiligten Akteure zur Waffenruhe auf, wie es bereits die UN-Sicherheitsratsresolution von 2013 vorsieht

Kriegsschauplätze wie Jarmuk, Kobane und zuletzt Aleppo zeigen die Dringlichkeit der Einhaltung dieser Vereinbarung der Völkergemeinschaft. Stimmen aus der deutschen und internationalen Friedensbewegung haben wiederholt vor der Eskalation und Ausweitung des Krieges in Syrien gewarnt.

Unsere Kritik richtet sich an alle beteiligten Seiten.

Im Interview mit ZDF -"heute" vom 15.12.2016 kritisiert  Prof. Meyer, Leiter des  Zentrums für Forschung zur Arabischen Welt an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, die deutschen Mainstream-Medien mit ihrer einseitigen Kritik an Russlands Syrienpolitik

http://www.heute.de/inSyrienterview-mit-syrien-experte-guenter-meyer-sieht-verantwortung-fuer-syrien-krieg-beim-westen-46114990.html

Die syrische Opposition will eine Resolution der UN-Generalversammlung erreichen, die alle Gewaltakteure zur Waffenruhe auffordert und die Hilfslieferungen an die Bevölkerung zulässt

 

von Andreas Zumach

In der New Yorker UNO-Zentrale wird in der kommenden Woche wahrscheinlich ein Vorschlag in die Diskussion kommen, der die Handlungsfähigkeit der Weltorganisation im Syrienkonflikt wiederherstellen soll.

Vertreter der politischen Opposition in Syrien bemühen sich, möglichst viele der 193 Mitgliedsstaaten der UN-Generalversammlung für eine Initiative zu gewinnen. Sie berufen sich auf die "United for Peace"-Resolution,

Eine Gruppe von ehemaligen Geheimdienstmitarbeitern,  Veteran Intelligence Professionals for Sanity / VIPS,  ermahnt mit Schreiben vom 2.10.16 den Präsidenten Obama, die wegen Syrien entstandenen und ständig wachsenden Spannungen mit Russland zu entschärfen, die Dämonisierung des russischen Präsidenten Putin einzustellen und die zivile Kontrolle des Weißen Hauses über das Pentagon durchzusetzen

Verlinkt im Original und ins Deutsche übersetzt von LUFTPOST

http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_16/LP13616_101016.pdf

 

Hochrangige Militärs und Experten warnen mit Blick auf Forderungen nach der Verhängung einer Flugverbotszone über Syrien und nach der Lieferung von Flugabwehrraketen an aufständische Milizen vor einem offenen Krieg zwischen Russland und den USA

Entsprechende Forderungen sind auch von prominenten deutschen Politikern erhoben worden.

18.10.2016 german foreign policy

http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/5946

Russland wird u.a. von Jürgen Todenhöfer fälschlicherweise wie die anderen an diesem Krieg beteiligten externen Kräfte in einen Topf geworfen, nach dem Motto „Alle sind schuld“.

aus NachDenkSeiten vom 29.9.2016

http://www.nachdenkseiten.de/?p=35219

Erklärung des Vorbereitungskreises der Demonstration zum 8.X. zur Lage in Syrien vom 30.9.2016

Mit Entsetzen und Abscheu verfolgt die Friedensbewegung seit fünf Jahren den Krieg in und gegen Syrien. Hunderttausende Tote und Millionen auf der Flucht sind das Ergebnis der kriegerischen Auseinandersetzung, in der sich innere Gewaltkonflikte, äußere Einflüsse, Interventionen, religiöser Fanatismus, Terrorismus und eine Politik des Regime-Change zu einem verheerenden Mix verbinden. Nicht zuletzt trägt das verbale Aufrüsten aller Seiten zu einer scheinbar unlösbaren Gewaltspirale bei. Es ist gerade diese sich aufschaukelnde Stellvertreter-Dimension des Krieges, die in eine weit über Syrien oder die Region hinausführende Kriegsbedrohung eskalieren kann.


http://www.koop-frieden.de/aktuelles/artikel/krieg-schafft-auch-in-syrien-keinen-frieden-friedensbewegung-fordert-waffenstillstand-und-erneut.html

Rede von Außenminister Frank-Walter Steinmeier bei den Osnabrücker Friedensgesprächen

vom  12.07.2016

https://www.auswaertiges-amt.de/.../Reden/2016/160712-Westfaelischer_Frieden.html

Die humanitäre Hilfe in Syrien wurde nicht dort geleistet, wo sie am meisten gebraucht wurde, sondern dort, wo das Regime sie zulässt

Die Vereinten Nationen scheinen sich den Bedingungen des syrischen Regimes untergeordnet zu haben.

Von: Bente Scheller | Heinrich-Böll-Stiftung | veröffentlicht am 14. Jul. 2016

http://www.boell.de/de/2016/07/14/im-zweifel-mit-dem-staerkeren-die-vereinten-nationen-syrien

Bereits 1916 als die Staatsgrenzen Syriens und seiner Nachbarstaaten gezogen wurden war die Region ein Spielball der Großmächte. Hundert Jahre später liegt das Land in Trümmern

Jens Wernicke sprach mit der Journalistin und Autorin Karin Leukefeld zur Frage, warum. Und erfährt von einem gezielt betriebenen Wirtschafts- und Stellvertreterkrieg des Westens, der zunehmend zum Exitus des syrischen Staates führe, die Bevölkerung in den Hungertod treibe und bereits 11 Millionen Syrer auf die Flucht getrieben hat.

aus:  NachDenkSeiten vom 11.8.16

http://www.nachdenkseiten.de/?p=34568#more-34568

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