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Uranwaffen

vgl. auch die Beiträge auf folgender Webseite

Internationale Koalition zur Ächtung von Uranwaffen (ICBUW) -  www.uranmunition.org

Gemeinsame Veranstaltung von ICBUW , IALANA, IPPNW und IPB   am 24.6.2019 19:00 h   in Berlin, Zeiss - Großplanetarium

Filme , Information & Diskussion. Eintritt frei.

Hier der Flyer zur Veranstaltung als pdf

Berlin, 24.3.2019 : 20 Jahre danach: Den Opfern des Uranwaffeneinsatzes auf dem Balkan durch die NATO muß endlich geholfen werden

Gemeinsame Erklärung von ICBUW (Int. Coalition to Ban Uranium Weapons), IALANA (Int. Association of Lawyers Against Nuclear Arms), IPPNW (Int. Physicians for the Prevention of Nuclear War) (jeweils deutsche Sektionen), IPB (Int. Peace Bureau), Friedensglockengesellschaft Berlin, Internationales Uranium Film Festival

Im Rahmen der - nicht UN-mandatierten und insoweit völkerrechtswidrigen - NATO-Operation „Allied Forces“ v. 24.3.-10.6.1999 wurde auf Gebieten Ex-Jugoslawiens (Kosovo, Serbien, Montenegro, vorher Bosnien-Herzegowina) Uranmunition eingesetzt. Insgesamt handelte es sich dabei um eine Menge von 13-15 to abgereichertes Uran (depleted uranium – DU). Der Stoff ist chemisch giftig und infolge der ionisierenden Strahlung radiologisch wirksam; er führt zu schweren Gesundheits- und Umweltbelastungen, kann Krebs und Genveränderungen verursachen.

Der Einsatz radioaktiv-toxischer Munition im Kosovokrieg 1999 durch den Nordatlantikpakt NATO lässt die Krebsrate bis heute unvermindert ansteigen — der serbische Anwalt Srdjan Aleksić strebt jetzt eine Klage auf Kompensationszahlung an

von Barbara Hug, Niels Peter Ammitzboell in rubikon vom 8.3.19

Der Kriegseinsatz vor 20 Jahren bedeutete einen Tabubruch für Nachkriegsdeutschland, dessen Folgen bis heute nachwirken. Einsicht? Fehlanzeige! Das schreckliche Verbrechen ist bis heute nicht annähernd historisch aufgearbeitet. Und wie immer ist das erste Opfer des Krieges die Wahrheit.

Eine Konferenz im Juni 2018 in Niš in Südserbien brachte namhafte Experten aus dem Bereich des Völkerrechts und der Verseuchung durch Uranmunition zusammen. Nun liegt dazu ein Reader in englischer Sprache vor. Die Universität von Niš war der prominente Tagungsort der Konferenz, die sich dem Thema der völkerrechtlichen Verantwortung und zivilen Haftung für Schäden widmete, die Folge der Bombardierung Jugoslawiens mit Munition aus abgereichertem Uran sind.......

weiterlesen:  https://www.rubikon.news/artikel/der-schleichende-genozid

First Committee of the UN General Assembly adopts resolution on the effects of the use of armaments and ammunitions containing depleted uranium – expression of ongoing concern

On November 8th, the new resolution was adopted by 140 states within the 1st Committee of the UN General Assembly. The US, the UK, France and Israel still remain the only four states to continuously oppose the resolution.There have also been 26 abstentions including Germany – again.

The text of the resolution is the same as in 2016. ICBUW suggested adding the following preface: “Welcoming the reports of the UN Human Rights Council Special Rapporteurs on Human Rights and Hazardous Substances and Wastes, which expressed concern over the impact of the toxic and hazardous remnants of armed conflicts on the enjoyment of fundamental human rights, and identified measures through which governments should address these harms” – thus establishing a link to recent human rights developments in the area.

more: http://www.bandepleteduranium.org/en/first-committee-of-the-un-general-assembly-adopts

Vom 9. bis zum 14. Oktober bringt das Uranium Film Festival zum siebten Mal atomare Filme und Filmemacher ins Kino der KulturBrauerei Prenzlauer Berg und das Zeiss-Großplanetarium

Das Internationale Uranium Film Festival ist das weltweit einzige Festival, das sich dem Thema Radioaktivität und Atomkraft widmet. Auch in diesem Jahr sind wieder Filme aus aller Welt […]

weiterlesen ...

von Klaus-Dieter Kolenda in rubikon vom 13.6.18

Uranmunition, wie sie zum Beispiel während der beiden Golfkriege von den USA eingesetzt wurden, sind nicht nur für das so genannte Golfkriegssyndrom mit Depressionen, Zerstreutheit und anderen Symptomen verantwortlich; sie verursacht schwere Erkrankungen bis hin zu Krebs. Die Folgen werden von den Tätern aber bis heute verharmlost; Informationen darüber werden unterdrückt. Bis heute weigern sich die USA, die Einsatzorte bekannt zu geben, in denen sie seit 1991 Krieg geführt und DU-Munition eingesetzt haben. Deshalb ist eine beweiskräftige wissenschaftliche Untersuchung der gesundheitlichen Schäden dieser Waffen fast unmöglich.

https://www.rubikon.news/artikel/schmutziger-krieg

 

 

 

von Frieder Wagner | aus: rubikon vom 9.11.17

Die USA setzen in ihrem Kampf gegen den IS in Syrien jetzt auch Uranmunition ein. Sie haben dazu zwölf A-10 Boden-Kampfflugzeuge „Thunderbolt 2“ nach Syrien verlegt. Das Pentagon hat nun zugegeben, diese für Mensch und Umwelt höchst gefährliche Waffe nun schon mindestens zweimal eingesetzt zu haben. Bisher hatte es behauptet in Syrien keine panzerbrechende Uranmunition einzusetzen, weil der IS kaum Panzer besitzt. Durch den Einsatz der neuen Waffe wurden aktuell 350 Tankfahrzeuge des IS zerstört. Diese sogenannten „weichen Ziele“ hätte man aber auch mit herkömmlicher Kriegsmunition vernichten können. Allein beim Einsatz gegen diese Tankfahrzeuge des IS wurden etwa 1,5 Tonnen Uranmunition aus abgereichertem Uran verschossen.

https://www.rubikon.news/artikel/ein-menschheitsverbrechen

Sonderveranstaltung des Int. Uranium Film Festivals (IUFF): Sonntag, 15.10.2017, 15-17 Uhr; Zeiss-Großplanetarium Berlin, Prenzlauer Allee 80

Gezeigt wird (u.a.) der Film „Balkan Cancer“ (Mazedonien, 2014; 52 Min.)

Es folgt eine Podiumsdiskussion mit:

Prof. Manfred Mohr, Sprecher ICBUW Deutschland (Völkerrechtler) | Henk van der Keur, Gründungsmitglied ICBUW (Naturwissenschaftler/Amsterdam) | Martina Morawietz ( ZDF-Redakteurin) | Inge Höger, DIE LINKE (Abrüstungs- und Menschenrechtsexpertin)

5 December 2016: 151 countries at the UN General Assembly have sent a clear message that the concerns of affected states and communities over the health risks from depleted uranium must be properly addressed

 

The UN General Assembly has backed a new resolution on DU weapons by 151 votes to 4 *). The resolution, which highlights the ongoing concerns of affected states and communities, health experts and civil society over the potential health risks from DU exposure, is the sixth to be adopted since 2007.

http://www.bandepleteduranium.org/en/un-general-assembly-recognises-du-health-concerns

 

*) USA, GB, F and Israel; 28 states voted abstention: Russia, Germany a.o.; in favour voted Benelux, Norway, Sweden a.o

Video mit  Interview zu Depleted Uranium mit Dr. Alex Rosen ( Vorstandsmitglied IPPNW) vom 21.11.2016

https://weltnetz.tv/video/970-was-bleibt-wenn-die-waffen-schweigen-einsatz-von-uranmunition-syrien

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