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Uranwaffen

vgl. auch die Beiträge auf folgender Webseite

Internationale Koalition zur Ächtung von Uranwaffen (ICBUW) -  www.uranmunition.org

10. Juni 2020 , Manfred Mohr auf ICBUW.de

Die Anfrage entstand im intensiven Austausch zwischen der Bundestagsfraktion der Linken und ICBUW. Eingegangen Ende Januar, wurde sie Mitte März d.J. von der Bundesregierung beantwortet. Nach vielen parlamentarischen Anfragen zum Thema[1] und dessen Einzelaspekten (Einsatzfälle, Abstimmungsverhalten, Schutzmaßnahmen, Rüstungszusammenarbeit u.a.m.) stellt diese Anfrage die bislang umfassendste zur Thematik Uranmunition/Uranwaffen dar, die im Bundestag gestellt wurde. Dafür ist die Antwort der deutschen Regierung besonders dürftig ausgefallen. Hier sei nur auf einige Aspekte eingegangen:

Durchgängig „übersieht“ die Bundesregierung die Komplexität der Anfrage, die auf die Radioaktivität und die chemische Toxizität von Uranmunition, auf deren potenziell schädlichen Kurz-, Mittel- und Langzeitauswirkungen abstellt. Das belegen die lapidaren, radiologisch fokussierten Antworten zu den entsprechenden Fragen (Nr. 1 und Nr. 2; auch Nr. 10,  wo auf den UN-Bericht zu den Auswirkungen atomarer Strahlung verwiesen wird). So heißt es in der Antwort der Bundesregierung lediglich, dass ,,…gemäß Umweltprogramm der Vereinten Nationen und Internationaler Atomenergie-Organisation keine signifikanten Strahlenexpositionen der Bevölkerung zu erwarten‘‘ sind.

Dies lässt Zweifel an der (wiederholt vorgebrachten) Behauptung aufkommen, die Bundesregierung nähme „…die sachliche Auseinandersetzung um mögliche Auswirkungen des Einsatzes von Munition mit abgereichertem Uran sehr ernst…“ (Antwort zu Nr. 10).:

weiter: https://www.icbuw.eu/eine-wenig-befriedigende-antwort-auf-eine-komplexe-fragestellung-kleine-anfrage-die-linke-zu-uranmunition-bt-ds-19-16786/

PM der ICBUW vom18. Januar 2021

Am 7.12.20 nahm die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Resolution A/RES/75/42 zu „Effects of the use o armaments and ammunitions containing depleted uranium“ an. 

Bei der diesjährigen Abstimmung enthielten sich nur 24 Länder darunter Deutschland, 159 stimmten für die Resolution, 3 Staaten (Frankreich, Israel und die USA) haben dagegen abgestimmt und nur 7 Länder nahmen an der Abstimmung nicht teil (darunter China).

Weiterlesen …

27.6.19 bei NachDenkSeiten

Der Einsatz von Uranmunition ist ein Kriegsverbrechen. Und: Uranmunition wurde eingesetzt, ihre Wirkung ist verheerend. Dieser Auffassung ist der Autor und Dokumentarfilmer Frieder Wagner. Im NachDenkSeiten-Interview geht Wagner auf die Gefahren der Uranmunition ein und berichtet von seinen Erfahrungen mit deutschen Medien zu dem Thema. Von Marcus Klöckner.

weiterlesen: https://www.nachdenkseiten.de/?p=52814

 

11. Juli 2019 in NachDenkSeiten

Die NATO verwendete im Bosnienkrieg von 1992–1995 und vor allem im Kosovo-Krieg von 1999 Uranmunition – mit verheerenden Folgen für die Menschen und die Umwelt in den betroffenen Gebieten. Der Anwalt Srđan Aleksić möchte aus diesem Grund das Militärbündnis verklagen. Für die NachDenkSeiten sprach Moritz Enders mit ihm über sein Projekt und die Stimmung in der serbischen Bevölkerung.

Sie möchten die NATO verklagen. Wann kam Ihnen diese Idee?

Der konkrete Anlass war der Tod meiner Mutter, die aufgrund der Verwendung von Uranmunition an Krebs verstarb. Mein Vater hingegen ist noch am Leben – er hatte aber massive Probleme mit seiner Gesichtshaut, die sich von seinem Körper löste. Das hat die Dinge ins Rollen gebracht. Aber es geht natürlich nicht nur um meine Eltern. Tausende sind betroffen, vor allem in der autonomen Provinz Kosovo, aber auch in Serbien. Bestimmte Krebsarten wie Knochenkrebs und Leukämie sind in Serbien um bis zu 400 Prozent in die Höhe geschnellt. Auch Fehlgeburten und Fehlbildungen bei Neugeborenen haben deutlich zugenommen.

weiterlesen: https://www.nachdenkseiten.de/?p=53287

Atomare Filme und internationales Panel am 24. Juni 2019 von 19-21 Uhr im Zeiss-
Großplanetarium

1999 bombardierte und beschoss die NATO – im Rahmen der völkerrechtswidrigen Operation
„Allied Forces“ - Serbien, den Kosovo, Montenegro und Bosnien-Herzegowina. Die NATO
Streitkräfte setzten dabei panzer- und bunkerbrechende Uranmunition aus abgereichertem Uran ein,
das giftig und radioaktiv ist. Zwanzig Jahre später zeigt sich das Ausmaß der angerichteten Schäden
durch das Uran. Viele Menschen in den betroffenen, toxisch belasteten Regionen sind an Krebs
erkrankt oder gestorben.

Gemeinsame Veranstaltung von ICBUW , IALANA, IPPNW und IPB   am 24.6.2019 19:00 h   in Berlin, Zeiss - Großplanetarium

Filme , Information & Diskussion. Eintritt frei.

Hier der Flyer zur Veranstaltung als pdf

Berlin, 24.3.2019 : 20 Jahre danach: Den Opfern des Uranwaffeneinsatzes auf dem Balkan durch die NATO muß endlich geholfen werden

Gemeinsame Erklärung von ICBUW (Int. Coalition to Ban Uranium Weapons), IALANA (Int. Association of Lawyers Against Nuclear Arms), IPPNW (Int. Physicians for the Prevention of Nuclear War) (jeweils deutsche Sektionen), IPB (Int. Peace Bureau), Friedensglockengesellschaft Berlin, Internationales Uranium Film Festival

Im Rahmen der - nicht UN-mandatierten und insoweit völkerrechtswidrigen - NATO-Operation „Allied Forces“ v. 24.3.-10.6.1999 wurde auf Gebieten Ex-Jugoslawiens (Kosovo, Serbien, Montenegro, vorher Bosnien-Herzegowina) Uranmunition eingesetzt. Insgesamt handelte es sich dabei um eine Menge von 13-15 to abgereichertes Uran (depleted uranium – DU). Der Stoff ist chemisch giftig und infolge der ionisierenden Strahlung radiologisch wirksam; er führt zu schweren Gesundheits- und Umweltbelastungen, kann Krebs und Genveränderungen verursachen.

Der Einsatz radioaktiv-toxischer Munition im Kosovokrieg 1999 durch den Nordatlantikpakt NATO lässt die Krebsrate bis heute unvermindert ansteigen — der serbische Anwalt Srdjan Aleksić strebt jetzt eine Klage auf Kompensationszahlung an

von Barbara Hug, Niels Peter Ammitzboell in rubikon vom 8.3.19

Der Kriegseinsatz vor 20 Jahren bedeutete einen Tabubruch für Nachkriegsdeutschland, dessen Folgen bis heute nachwirken. Einsicht? Fehlanzeige! Das schreckliche Verbrechen ist bis heute nicht annähernd historisch aufgearbeitet. Und wie immer ist das erste Opfer des Krieges die Wahrheit.

Eine Konferenz im Juni 2018 in Niš in Südserbien brachte namhafte Experten aus dem Bereich des Völkerrechts und der Verseuchung durch Uranmunition zusammen. Nun liegt dazu ein Reader in englischer Sprache vor. Die Universität von Niš war der prominente Tagungsort der Konferenz, die sich dem Thema der völkerrechtlichen Verantwortung und zivilen Haftung für Schäden widmete, die Folge der Bombardierung Jugoslawiens mit Munition aus abgereichertem Uran sind.......

weiterlesen:  https://www.rubikon.news/artikel/der-schleichende-genozid

First Committee of the UN General Assembly adopts resolution on the effects of the use of armaments and ammunitions containing depleted uranium – expression of ongoing concern

On November 8th, the new resolution was adopted by 140 states within the 1st Committee of the UN General Assembly. The US, the UK, France and Israel still remain the only four states to continuously oppose the resolution.There have also been 26 abstentions including Germany – again.

The text of the resolution is the same as in 2016. ICBUW suggested adding the following preface: “Welcoming the reports of the UN Human Rights Council Special Rapporteurs on Human Rights and Hazardous Substances and Wastes, which expressed concern over the impact of the toxic and hazardous remnants of armed conflicts on the enjoyment of fundamental human rights, and identified measures through which governments should address these harms” – thus establishing a link to recent human rights developments in the area.

more: http://www.bandepleteduranium.org/en/first-committee-of-the-un-general-assembly-adopts

Vom 9. bis zum 14. Oktober bringt das Uranium Film Festival zum siebten Mal atomare Filme und Filmemacher ins Kino der KulturBrauerei Prenzlauer Berg und das Zeiss-Großplanetarium

Das Internationale Uranium Film Festival ist das weltweit einzige Festival, das sich dem Thema Radioaktivität und Atomkraft widmet. Auch in diesem Jahr sind wieder Filme aus aller Welt […]

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