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neue Veröffentlichungen

 


 

Unter dieser Kategorie finden Sie neue Texte und Arbeiten zu unseren Arbeitsfeldern. Beiträge speziell  der IALANA und ihrer Mitglieder finden Sie  hier.  (Ältere Arbeiten finden Sie unter "Veröffentlichungen" bzw. im Archiv.

 


 

W&F 2-2019 nimmt sich mit dem Schwerpunkt »Partizipation« eines Themas an, das als wichtige Stellschraube für den Frieden angesehen werden muss.

Ohne die Teilhabe des Einzelnen können der Aufbau und die Wahrung des Friedens nicht realisiert werden. Deswegen untersuchen die W&F-Autor*innen die Bedeutung von Teilhabeprozessen für den Frieden, beleuchten unterschiedliche Formen der Teilhabe und fragen, welche Dinge, Personen, Systeme und Gegebenheiten Partizipation ermöglichen oder erschweren bzw. verhindern.

Es schreiben:

Klaus Harnack: Die These der partizipativen Sättigung

Christine Meissler: »Shrinking Space« ‑ Einschränkungen der Arbeit in und an Konflikten

Laima Eicke, Maja Hoffmann, Thomas Kopp: Gemeinsam entscheiden ‑ Perspektiven und Risiken von Partizipation für eine sozial-ökologische Transformation

María Cárdenas: „Nicht ohne uns !“ Der partizipative Friedensprozess in Kolumbien

Kuymi Thayari Tambaco Díaz und Andrea Sempértegui: Die Minga aus den Anden ‑ Praktiken der Partizipation zur Gemeinschaftsbildung

Janina Rott und Max Schulte: Bewegte Forschung ‑ Protest zwischen Wissenschaft und Politik

Susanne Tönsmann und Anne Harnack: Citizen Science ‑ Partizipation von Bürger*innen in Forschung und Wissenschaft

Ulrich Wohland: Partizipation der Friedensbewegung ‑ Radikal und pragmatisch

Aus der Inhaltsübersicht:

Die NATO will sich zum 70. Jahrestag ihrer Gründung als „obersten Garanten von Freiheit und Sicherheit“ präsentieren und bei einem Gipfeltreffen im Dezember entsprechend selbst feiern.

Ob Osterweiterung, die zunehmende Informationskriegsführung gegen Russland, die Aktivitäten im Hohen Norden, die Gründung von 25 Exzellenzzentren, der Ausbau der Raketenabwehr, die Anpassung der europäischen Verkehrsinfrastruktur an NATO-Bedürfnisse oder das Zwei-Prozent-Aufrüstungsziel – die NATO weitet ihren Aktionsbereich immer weiter aus. Mit Nord-Mazedonien wächst das Bündnis auf 30 Mitglieder an, und die Ukraine hat die NATO-Mitgliedschaft jüngst als Ziel in ihre Verfassung geschrieben. In Summe verdichtet sich der Eindruck: Die NATO bewirkt nicht Frieden, sondern mehr Konfrontation.

Die Autor*innen von W&F 1-2019 gehen in ihren Artikeln auf diese und weitere Aspekte ein:
August Pradetto: Das hybride Bündnis ‑ NATO-Osterweiterung zwischen Integration und Konfrontation
Nadja Douglas: NATO-Russland-Beziehungen ‑ Wege aus der Konfrontation?
Agneta Norberg: Die NATO im Norden ‑ Militarisierung des Nordens und des Ostseeraums
Christoph Jehle: Militärische Mobilität in der EU
Katarzyna Kubiak: NATO-Raketenabwehr ‑ Stand und Herausforderungen
Christopher Schwitanski: NATO-Exzellenzzentren ‑ Motor der militärischen Transformation
Lühr Henken: Das Zwei-Prozent- Ziel der NATO ‑ Deutsche Aufrüstung und kein Ende?
Jürgen Wagner: Die neue Normalität? NATO und Bundeswehr im (Informations-) Krieg mit Russland
Axel Gehring: NATO-Austritt der Türkei?
Alexander Neu und Katja Keul: Ist die NATO alternativlos ?

Kritik und Widerstand – Das Buch „Krieg und Frieden in den Medien“

04. März 2019 um 12:28 Ein Artikel von: Tobias Riegel

Der Sammelband „Krieg und Frieden in den Medien“ stellt eine Fülle an interessanten medienkritischen Beiträgen prominenter Autoren zusammen. Die Texte, die zur gleichnamigen Tagung der „International Association Of Lawyers Against Nuclear Arms“ (IALANA) entstanden sind, zeigen zum einen die Mitschuld vieler Medien an aktuellen Konfrontationen und wie wichtig darum der Aufbau einer Gegenöffentlichkeit ist. Zum anderen werden mögliche Wege aus der medialen Misere aufgezeigt.

weiterlesen:   https://www.nachdenkseiten.de/?p=49810#more-49810

Hinweis auf die Veröffentlichung der Vorträge des Kongresses "Wissenschaft zwischen Krieg und Frieden: Was können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für den Frieden tun?", der vom 15.-16.06.18 in der Technischen Universität Berlin stattgefunden hat

Alle Beiträge und das Programm des Kongresses finden Sie hier:

http://natwiss.de/wissenschaft-zwischen-krieg-und-frieden/

 

Folgende Beiträge können Sie sich als Video ansehen:

IALANA aktuell von Dezember 2018 erschienen

 

mit einem Überblick über unsere Aktivitäten der letzten Wochen. Weiterlesen:

https://www.ialana.info/?na=v&nk=38826-24448cf395&id=37

Aus dem Heft:  Inhaltsübersicht für Heft und Beilage

Die Militärgeschichte ist durchzogen von taktischen und technologischen Neuerungen, welche die jeweilige Form der Kriegsführung vollständig umkrempelten. Der Titel von W&F 4-2017, »Kriegsführung 4.0«, verweist darauf, dass sich die »moderne Kriegsführung« in riesigen Schritten weiterentwickelt. Der Schwerpunkt des Heftes wurde auf diejenigen technologischen und taktischen Neuerungen in der Kriegsführung gelegt, die aktuell auf eine grundlegende Umwälzung militärischer Angelegenheiten hindeuten: das militärische Agieren im Cyber- und Informationsraum sowie die immer weitere Automatisierung von Kriegsgeräten und Entscheidungsprozessen.

Aus dem Inhalt:

Frank Sauer und Thomas Gruber: Mit Technologie in die Dystopie? Ein Diskurs über konkrete und diffuse Risiken.
Marius Pletsch: Die Automatisierung der Kriegsführung ‑ Das Beispiel bewaffnete Drohnen.
Pratap Chatterjee: Technologie als Achillesferse ‑ Fallstricke der Drohnenkriegsführung.
Daniel Leisegang: Big Data und Militär ‑ Der Kampf gegen den Zufall.
Christopher Marischka: Hybrides Kommando ‑ Das neue Komando »Cyber- und Informationsraum« der Bundeswehr.
Ingo Ruhmann und Ute Bernhardt: Lebensadern des Cyberkriegs.
Daniele Amoroso und Guglielmo Tamburrini: Kriegsführung 4.0 ‑ Ethische und rechtliche Implikationen.
Noel Sharkey: Menschliche Steuerung von Waffensystemen:
Moritz Kütt und Alex Glaser: Vintage-Verifikation ‑ Retrocomputer für Abrüstungsverifikation und eine kernwaffenfreie Welt

Der newsletter von November 2018 enthält u.a. mehrere Beiträge zur Forderung nach einem Whistleblowerschutzgesetz

weiterlesen:  https://www.ialana.info/?na=v&nk=2729-c224f3a328&id=33

Am 21.8.2018 erschien IALANA /aktuell August 2018  mit einem Überblick über unsere Aktivitäten der letzten Wochen

unter anderem:

IALANA an Bundestag gegen Leasing bewaffnungsfähiger Drohnen

Mit Schreiben vom 6. Juni 2018 wandte sich IALANA -Deutschland mit einem Protest

an die Mitglieder der Verteidigungs- und Haushaltsausschüsse des Bundestags, die

über das Leasing bewaffnungsfähiger Drohnen zu entscheiden haben.

 

IALANA besteht auf der zugesagten vorhergehenden umfassenden Debatte der

völkerrechtlichen und ethischen Fragen einschließlich einer Auswertung des

bisherigen Drohnenkriegs, den die USA über Ramstein führen.....

 

weiterlesen:  https://www.ialana.info/?na=v&nk=38826-24448cf395&id=32

Wissenschaft im Dienste des Militärs

Seit der Gründung von »Wissenschaft und Frieden« vor 35 Jahren beleuchtet die Zeitschrift kritisch die Beziehungen zwischen ziviler und militärischer Forschung und Technik. In dieses Geflecht eingebunden sind zahlreiche Akteure, wissentlich und willentlich arbeitende oder eher durch die Hintertür, z.B. an Universitätsinstituten oder Einrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft. Um diese Ambivalenz, um die Dual-use-Nutzung von Forschungsergebnissen oder die dezidierte Forschung für das Militär dreht sich der Schwerpunkt von W&F 2-2018. Die Artikel befassen sich mit Rüstungsforschung in Deutschland und der EU, in der Mathematik und der Kultur- und Sozialanthropologie, und fragen nach der Rolle der Friedensforschung in diesem Feld.

Im einzelnen schreiben:
Jürgen Scheffran: Militarisierung oder Zivilisierung?
Nicole Gohlke: »Zivile« Forschung für militärische Zwecke
Cornelia Mannewitz: Der Einfluss von Militär und Rüstungsindustrie

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