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Nordkorea

Presseerklärung von ican am 2.7.18

Peace is a complex process. If Trump and Kim really want tomorrow’s summit to do more than just capture the world’s attention, they must embark on a long-term plan to real and lasting peace. Denuclearisation of the Korean Peninsula is possible, and can be achieved through following five steps:

  1. Recognize the risk of nuclear use and the unacceptable humanitarian consequences of such use

BOFAX 605 D vom 21.6.18 von Maximilian Bertamini

Am 12.06.2018 trafen sich in Singapur Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un und U.S.-Präsident Donald Trump zu ersten bilateralen Gesprächen, die in einem Joint Statement mündeten. Dieses besteht im Kern aus vier Punkten:

Die U.S.A. und Nordkorea bemühen sich zum Wohl des Friedens und Wohlstandes der beiden Völker um neue Beziehungen zwischen den beiden Staaten. 2. Beide Staaten vereinen ihre Bemü-hungen um ein andauerndes Friedensregime auf der nordkoreanischen Halbinsel. 3. Unter Bestäti-gung der gesamtkoreanischen Panmunjeom-Erklärung vom 27.04.2018 bemüht sich Nordkorea um eine vollständige Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel. 4. Beide Staaten bemühen sich um die Rückführung Kriegsgefangener und Vermisster aus dem Koreanischen Krieg.

Jetzt nicht locker lassen Der Anfang ist gemacht, aber die symbolischen Bilder aus Korea überdecken tiefgreifende Interessenskonflikte

Von Mason Richey| 03.05.2018 bei IPG |

Die Verhandlungen über die Sicherheitssituation auf der koreanischen Halbinsel sind in eine neue Runde gegangen. Wir haben dieses Drama bereits in verschiedenen Fassungen gesehen — 1972, 1992, 1994, 2000, 2005 und 2007 – und jedes Mal endete es kläglich. …... Beunruhigend ist aber, dass diese Neuauflage der Entspannungsbemühungen sofort mit Gipfeltreffen zwischen Südkoreas Präsident Moon Jae-in, dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un und US-Präsident Donald Trump beginnt. Anfänge auf dieser Höhe bergen große Risiken, denn jenseits der Gipfel geht es oft steil bergab........

http://www.ipg-journal.de/regionen/asien/artikel/detail/jetzt-nicht-locker-lassen-2712/

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Quo vadis, Korea?

30. April 2018 auf NachDenkSeiten |  Rainer Werning

Die Bilder gingen am Freitag um die Welt – Nordkoreas Staatschef Kim Jong-Un überschreitet Hand in Hand mit Südkoreas Staatschef Moon Jae-In die Demarkationslinie und sagt dann auch noch öffentlich zu, das Atomtestgelände im Norden des Landes zu schließen. Aber wie sind diese Bilder und Nachrichten zu werten?

https://www.nachdenkseiten.de/?p=43730#more-43730

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Hier das Abkommen zwischen Nord- und Südkorea vom 274.4.2018

Panmunjeom Declaration for Peace, Prosperity and Unification of the Korean Peninsula

During this momentous period of historical transformation on the Korean Peninsula, reflecting the enduring aspiration of the Korean people for peace, prosperity and unification, President Moon Jae-in of the Republic of Korea and Chairman Kim Jong Un of the State Affairs Commission of the Democratic People’s Republic of Korea held an Inter-Korean Summit Meeting at the ‘Peace House’ at Panmunjeom on April 27, 2018.

The two leaders solemnly declared before the 80 million Korean people and the whole world that there will be no more war on the Korean Peninsula and thus a new era of peace has begun.

In Reaktion auf den Start einer ballistischen Rakete, die vermutlich mehr als 5000 km fliegen könnte,  verschärfte der Sicherheitsrats erneut die internationalen Sanktionen, insbesondere hinsichtlich der Treibstofflieferungen nach Nordkorea

un-sr-res 2397 (2017) vom 22.12.17

Von Carl Bildt | 02.11.2017 in ipg-journal

Könnte die Welt bald einen weiteren verheerenden Krieg auf der koreanischen Halbinsel erleben? Diese Frage ist heute beherrschendes Thema in vielen Gesprächen......Bislang bestand der amerikanische Ansatz gegenüber Nordkorea in einer Verschärfung der Sanktionen und der Auslagerung des Problems an China. Doch obwohl China starke wirtschaftliche Verbindungen zu Nordkorea unterhält, ist es nicht klar, ob China über den Einfluss verfügt, das Verhalten des Kim-Regimes zu ändern, selbst wenn es das wollte....Deshalb ist es unklug, sich völlig auf China zu verlassen. Es bedarf eindeutig eines umfassenderen diplomatischen Ansatzes und man sollte damit beginnen, das Grundproblem in Angriff zu nehmen: nämlich die Tatsache, dass niemals ein Friedensvertrag zur Beendigung des Koreakrieges der Jahre 1950-1953 unterzeichnet wurde

http://www.ipg-journal.de/regionen/asien/artikel/detail/ruehrt-euch-2401/

 

14. Oktober 2017 Florian Rötzer bei telepolis

Vor dem angeblich erfolgreichen unterirdischen Atomwaffentest Anfang September ließ sich Kim Jong-un die neue Wasserstoffbombe demonstrativ vorführen. Es handele sich, so hieß es, um eine "multifunktionale thermonukleare Atombombe mit großer Vernichtungskraft". Sie könne auch in großen Höhen für einen EMP-Angriff gezündet werden.

In einer Anhörung vor einem Kongressausschuss über die Bedrohung durch Nordkorea wurden die verheerenden Folgen einer auch nur primitiven EMP-Atombombe ausgebreitet

https://www.heise.de/tp/features/Warnung-vor-einem-nordkoreanischen-EMP-Angriff-auf-die-USA-3861907.html?seite=1

press  release of 10 October 2017

1)  The assassination of two persons in Sarajevo on 28 June 1914 triggered World
War I, which resulted in the death of an estimated 10 million military personnel
and 10 million civilians and many more wounded. Likewise, the current steadily
escalating confrontation between the United States and North Korea could explode
into war from a small incident. We must not let this happen.

2)  Both sides in the current conflict between the United States and North Korea
have threatened each other with events which rise to the level of genocide, the
greatest crime in international law.

Gemeinsamer Aufruf der Kooperation für den Frieden, des Bundesausschusses Friedensratschlag und der Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“   zur Gefahr eines Krieges auf der koreanischen Halbinsel (4. Oktober 2017)

Mit großer Sorge blickt die Welt Richtung Washington und Pjöngjang. Trump und Kim Jong-un überbieten sich mit     völkerrechtswidrigen Drohungen, den Gegner auszulöschen. Nordkorea erwägt den Test einer Wasserstoffbombe im Pazifik. Die Welt rückt einem möglichen Atomkrieg immer näher.

Wir als Zivilgesellschaft wollen und können diese Eskalation nicht hinnehmen

"Direct Diplomacy between the United States and North Korea Is Essential to Avert Disaster"  -      Lawyers Committee on Nuclear Policy (LCNP) and Western States Legal Foundation (WSLF) | September 22, 2017

"The United States has great strength and patience, but if it is forced to defend itself or its allies, we will have no choice but to totally destroy North Korea. Rocket Man is on a suicide mission for himself and for his regime.”

                ( President Donald Trump, speech at United Nations, September 19, 2017)

President Trump’s threat of total destruction of North Korea is utterly unacceptable. Also unacceptable are similarly threatening statements made in pieces carried by North Korea’s state-owned news agency.^[ <#_edn1>^i] Instead of making apocalyptic threats, the two governments should agree on a non-aggression pact as a step toward finally concluding a peace treaty formally ending the 1950s Korean War and permanently denuclearizing the Korean peninsula.

The U.S. and North Korean threats are wrong as a matter of morality and common sense. They are also completely contrary to bedrock requirements of international law – law which is part of the law of the land under the U.S. Constitution. Both countries, by engaging in a cycle of threats and military posturing, violate prohibitions on the threat of force to resolve disputes and on threats to use force outside the bounds of the law of armed conflict. Trump’s threats carry more weight because the armed forces of the United States, capped by its immense nuclear arsenal, could accomplish the destruction of North Korea in short order.

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