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Zivile Konfliktbearbeitung

Plattform Zivile Konfliktbearbeitung und sechs weitere Friedens- und Entwicklungsorganisationen kritisieren Entwurf der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie

Die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie ist friedenspolitisch nicht ausreichend ambitioniert und fällt teilweise sogar hinter bisherige Versprechen der Bundesregierung zurück. Zu dieser Einschätzung kommen sieben entwicklungs- und friedenspolitische Verbände und Organisationen in einer Stellungnahme zum Entwurf der Neuauflage der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie. In ihrem Positionspapier machen die Organisationen konkrete Vorschläge, wie die Strategie den globalen Zielen für nachhaltige Entwicklung gerecht werden kann.

Forum Ziviler Friedensdienst e.V. - Pressemitteilung - 26. Juli 2016

http://konfliktbearbeitung.net/initiativen/from-hero-to-zero-deutschland-kein-vorreiter-fuer-friedensdimension-umsetzung-2030


 

Unbewaffnete Friedensfachkräfte werden von Staaten als präventives, ziviles Instrument der Konfliktintervention geschätzt. Die Leitlinien sollten ziviles Peacekeeping in Ausbildung und Mandaten stärker verankern, und dies mehr von erfahrenen internationalen NROs und solchen aus dem globalen Süden durchführen lassen.

aus dem Blog „PeaceLab 2016“ | 26. Juli 2016

http://www.peacelab2016.de/peacelab2016/debatte/friedenseinsaetze/article/vorrang-fuer-gewaltfreie-intervention-das-zivile-peacekeeping-staerker-nutzen/

Die Bundesregierung muss in zivile Konfliktbearbeitung investieren, statt die Bundeswehr aufzurüsten | Gastbeitrag von Susanne Grabenhorst - IPPNW | FR vom 1.7.16 |

„Die Welt ist überrüstet und der Frieden ist unterfinanziert,“ erklärte UN-Generalsekretär Ban Ki-moon vor einigen Jahren auf einer Friedenskonferenz. Das gilt auch in Deutschland: Der Etat des Zivilen Friedensdienstes betrug im letzten Jahr etwa 39 Millionen Euro. Das sind 1,2 Promille des Verteidigungsetats von knapp 33 Milliarden Euro.

http://www.fr-online.de/gastbeitraege/-krieg-gegen-terror--mit-krieg-zum-frieden-,29976308,34445808.html

Unter dem Titel: "Friedensförderung, Konflikttransformation und Krisenprävention - Politische Leitbilder des Bundeshaushalts"  beklagt die Stellungnahme, dass der geforderte Vorrang ziviler Konfliktslösungen sich im Haushaltsentwurf für das Jahr 2016 nicht niederschlägt

stellungnahme zkb von sept 2015 zum haushalt 2016

Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE): Stellungnahme zum 4. Bericht der Bundesregierung über die Umsetzung des Aktionsplans „Zivile Krisenprävention, Konfliktlösung und Friedenskonsolidierung“

(Die GKKE ist ein Arbeitszusammenhang der ev. und kath. Kirche in der BRD)

gkke-stellungn z. 4.bericht der breg

Beitrag von Dezember 2014 aus "luxemburg":

Begründung der Notwendigkeit einer zivilen Politik

http://www.zeitschrift-luxemburg.de/wo-steht-die-zivile-konfliktbearbeitung/

Internationale Verantwortung nach dem Krisenjahr 2014:   Schub für zivile Krisenprävention?!

In seiner Stellungnahme vom 15.12.2014 setzt sich der Beirat kritisch mit dem 4.Umsetzungsbericht der Bundesregierung zum Aktionsplan "Zivile Krisenprävention, Konfliktlösung und Friedenskonsolidierung"  auseinander.

stellungnahme beirat zivile krisenprävention

 

In einer Erklärung vom 16.12.2014 setzen sich wichtige NGO's der Zivilen Konfliktbearbeitung  - Plattform Zivile Konfliktbearbeitung, Forum Menschenrechte, ZFD (Ziviler Friedensdienst) und VENRO (Verband Entwicklungspolitik und humanitäre Hilfe)  - mit dem neuen Umsetzungsbericht der Bundesregierung auseinander

stellungnahme z. 4.umsetzungsbericht

Vierter Bericht der Bundesregierung über die Umsetzung des gleichnamigen Aktionsplans von 2004 - Berichtszeitraum: Juni 2010 – Mai 2014

Der Bericht ist auch als BT-Drucksache 18/3213 verfügbar.

4.bericht breg zivile krisenprävention

Appell an Politik und Kirche - Pressemitteilung der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden, Bonn, den 27.09.2014 

 

Angesichts der Tatsache, dass die deutsche Politik wieder verstärkt auf nationale Sicherheit, Machtpolitik und militärische Stärke setzt, hat die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) an Politik und Kirche appelliert, die gewaltfreie Konfliktbearbeitung zu stärken, die militärische Gewalt zu überwinden und für einen gerechten Frieden einzutreten. In einer Resolution, die von der Mitgliederversammlung der AGDF in Neuwied verabschiedet wurde, forderte die evangelische Friedensorganisation, der insgesamt 33 Friedensgruppen und
-verbände angehören, den vermehrten Einsatz und die stärkere Förderung von Mitteln gewaltfreier Konflikttransformation.

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