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Andreas Buro ist tot  - 15.8.1928 – 19.1.2016

Ein großes Friedensherz hat nach 87 Jahren aufgehört zu schlagen. Einer der Mentoren der Friedensbewegung ist von uns gegangen.

Andreas Buro war seit dem Ende der 50 Jahre in der Friedensbewegung aktiv, die Ostermärsche sind seit ihrem Beginn mit seinem Namen verbunden, sowie unzählige große und kleine Aktionen. Er war bei den großen Demonstrationen in den 80 Jahren führend dabei und bis zu seinem Tode in der Friedeninitiative im Taunus seiner Heimat aktiv. Seine wissenschaftlichen Arbeiten, seine theoretischen Überlegungen und sein praktisches Wirken haben viele Friedensbewegte ganz unterschiedlicher politischer und sozialer Coleur über Jahrzehnte beeinflusst, ja geprägt. Ein undogmatischer Linker – so seine eigene Bezeichnung – der mit großer Ausstrahlung auf viele wirkte.

Inspirierend hat er bei den Entwicklungen vielfältiger Überlegungen für die zivile Lösung von Konflikten mitgedacht und diese erarbeitet. Entsprechende Dossiers der Kooperation für den Frieden werden auf immer mit seinem Namen verbunden sein. Bis zuletzt entwickelte er Überlegungen für eine friedliche Lösung des Projekts: „Ukraine - Brücke zwischen Ost und West - Kampagne für Kooperation.“ Diese Initiative war eine seiner letzten intensiv verfolgten Überlegungen.

Andreas Buro war ein Mensch der Diskussion und des Gespräches, des Miteinanders und des gegenseitigen Lernens. Er wird uns allen fehlen. Wir werden ohne ihn in seinem Sinne weiter arbeiten müssen.

Reiner Braun

 

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