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Martin Porwoll und Maria-Elisabeth Klein

Vor dem Landesarbeitsgericht in Hamm wurde auch das Arbeitsverhältnis von Martin Porwoll mit der Alten Apotheke am 23.3.2018 im Wege des Vergleichs beendet

Zuvor war bereits in erster Instanz das Arbeitsverhältnis von Marie-Luise Klein gegen eine kleine Abfindung beendet worden.  Martin Porwoll dagegen verlor seinen Kündigungsschutzprozess in erster Instanz überraschend nach einem zweifelhaften Verfahren. In der Berufungsinstanz ließ das Gericht jedoch keinen Zweifel daran, dass die Kündigung nicht zu Recht erfolgt war. Zwar wurde schließlich auch hier ein Abfindungsvergleich geschlossen, aber die Bedingungen waren für Martin Porwoll immerhin zufriedenstellend.

Hier das Protokoll der Verhandlung vor dem Landesarbeitsgericht - 10 Sa 1043/17 -  vom 23.3.18 als pdf

Justiz: Krebsmittel aus dem Kofferraum | Vor dem Landgericht Essen geht es um die Frage, wie genau der Apotheker gepantscht hat.

Von Christian Wernicke in SZ vom 11.12.17

Die Zeugin der Anklage ist empört. Sie spürt den Vorwurf, der in der Frage des Verteidigers mitklingt. "Haben Sie", so will der Anwalt des Bottroper Apothekers Peter S. wissen, "haben Sie jemals Geld erhalten für das, was Sie getan haben?" Marie K., die von März 2015 bis zu ihrer Enthüllung des Skandals um mutmaßlich gepanschte Anti-Krebs-Medikamente im Oktober vorigen Jahres in der "Alten Apotheke" arbeitete, schüttelt energisch den Kopf.

http://www.sueddeutsche.de/panorama/justiz-krebsmittel-aus-dem-kofferraum-1.3787048

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Die Internet-Zeitung "corrrectiv" berichtet kontinuierlich vom Strafprozess gegen den Apotheker, der Krebsmittel gepanscht haben soll, so zum Beispiel von der Zeugenvernehmung Martin Porwolls am 18.Januar 2018 (15.Verhandlungstag)

https://correctiv.org/blog/ruhr/recherchen/alte-apotheke/der-prozess/

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Zur strukturellen Frage, ob es überhaupt richtig oder zumindest vertretbar ist, die Anfertigung von Chemotherapeutika bei privaten Apotheken  zu belassen

Hierzu hat die Jury für den Whistleblowerpreis Prof. Dr. Karl Lauterbach (MdB) um eine Stellungnahme gebeten.

hier die PM als pdf

Begründung der Gemeinsamen Jury von IALANA und VDW

für die Verleihung des Whistleblower-Preises 2017 an Martin Porwoll und Maria-Elisabeth Klein (beide Bottrop)


 

Der Whistleblower-Preis 2017 wird in diesem Jahr geteilt. Zu einem Teil wird er verliehen an den Dipl.-Volkswirt Martin Porwoll (Bottrop) und an die Pharm.-Techn. Assistentin Maria-Elisabeth Klein (Bottrop) für ihre im Herbst 2016 erfolgten couragierten Verdachts-Enthüllungen gegenüber der Staatsanwaltschaft über die in derAlten Apothekein Bottrop (NRW) offenbar jahrelang praktizierte illegale Panscherei mit Anti-Krebsmitteln (Zytostatika) und über die dadurch bewirkte Schädigung mehrerer Tausend schwer- und todkranker Krebspatienten und -Patientinnen in fünf oder sechs Bundesländern.1

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