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Nordkorea

Von Carl Bildt | 02.11.2017 in ipg-journal

Könnte die Welt bald einen weiteren verheerenden Krieg auf der koreanischen Halbinsel erleben? Diese Frage ist heute beherrschendes Thema in vielen Gesprächen......Bislang bestand der amerikanische Ansatz gegenüber Nordkorea in einer Verschärfung der Sanktionen und der Auslagerung des Problems an China. Doch obwohl China starke wirtschaftliche Verbindungen zu Nordkorea unterhält, ist es nicht klar, ob China über den Einfluss verfügt, das Verhalten des Kim-Regimes zu ändern, selbst wenn es das wollte....Deshalb ist es unklug, sich völlig auf China zu verlassen. Es bedarf eindeutig eines umfassenderen diplomatischen Ansatzes und man sollte damit beginnen, das Grundproblem in Angriff zu nehmen: nämlich die Tatsache, dass niemals ein Friedensvertrag zur Beendigung des Koreakrieges der Jahre 1950-1953 unterzeichnet wurde

http://www.ipg-journal.de/regionen/asien/artikel/detail/ruehrt-euch-2401/

 

14. Oktober 2017 Florian Rötzer bei telepolis

Vor dem angeblich erfolgreichen unterirdischen Atomwaffentest Anfang September ließ sich Kim Jong-un die neue Wasserstoffbombe demonstrativ vorführen. Es handele sich, so hieß es, um eine "multifunktionale thermonukleare Atombombe mit großer Vernichtungskraft". Sie könne auch in großen Höhen für einen EMP-Angriff gezündet werden.

In einer Anhörung vor einem Kongressausschuss über die Bedrohung durch Nordkorea wurden die verheerenden Folgen einer auch nur primitiven EMP-Atombombe ausgebreitet

https://www.heise.de/tp/features/Warnung-vor-einem-nordkoreanischen-EMP-Angriff-auf-die-USA-3861907.html?seite=1

press  release of 10 October 2017

1)  The assassination of two persons in Sarajevo on 28 June 1914 triggered World
War I, which resulted in the death of an estimated 10 million military personnel
and 10 million civilians and many more wounded. Likewise, the current steadily
escalating confrontation between the United States and North Korea could explode
into war from a small incident. We must not let this happen.

2)  Both sides in the current conflict between the United States and North Korea
have threatened each other with events which rise to the level of genocide, the
greatest crime in international law.

Gemeinsamer Aufruf der Kooperation für den Frieden, des Bundesausschusses Friedensratschlag und der Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“   zur Gefahr eines Krieges auf der koreanischen Halbinsel (4. Oktober 2017)

Mit großer Sorge blickt die Welt Richtung Washington und Pjöngjang. Trump und Kim Jong-un überbieten sich mit     völkerrechtswidrigen Drohungen, den Gegner auszulöschen. Nordkorea erwägt den Test einer Wasserstoffbombe im Pazifik. Die Welt rückt einem möglichen Atomkrieg immer näher.

Wir als Zivilgesellschaft wollen und können diese Eskalation nicht hinnehmen

MIt einstimmiger Resolution vom 11.September reagierte der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen auf die fortgesetzten Verstöße der Volksrepublik Nordkorea gegen frühere UN-Beschlüsse

Die Resolution sieht noch schärfere Sanktionen gegen die Demokratische Volksrepublik Korea (DVRK) vor. Dabei werden Einschränkungen im Ölexport vorgesehen, Textilimporte des Landes und der Zugang zu Flüssiggasen verboten und Frachtschiffe in Häfen strenger kontrolliert.

'The increasing tensions and threat of military conflict over North Korea's nuclear and missile capabilities makes a diplomatic solution of vital importance and highest priority,'

according to Alyn Ware, Global Coordinator for Parliamentarians for Nuclear Nonproliferation and Disarmament (http://www.pnnd.org) (PNND).

UNFOLD ZERO Press release August 10, 2017

'The risk of war, and even the use of nuclear weapons by miscalculation or accident, is increasing. It won't be quelled by threats and counter threats from North Korea, USA, Japan, or South Korea.'

'Legislators from the United States, Japan, South Korea and around the world recognise this threat and are responding with various calls for diplomacy and proposals for diplomatic solutions.'

Der UN-Sicherheitsrat hat wegen der jüngsten Raketentests neue Sanktionen gegen Nordkorea verhängt.

Das Gremium entschied auf Antrag der USA einstimmig, der Regierung in Pjöngjang die Ausfuhr von Kohle, Eisen, Blei und Fisch zu verbieten. So sollen die Exporteinnahmen von bisher drei Milliarden Dollar jährlich um ein Drittel gekappt werden. China warnte Nordkorea vor einer weiteren Eskalation, ermahnte aber auch die USA, zu einer Entspannung beizutragen. Gegen Nordkorea gibt es wegen der Raketen- und Atomprogramme bereits seit 2006 UN-Sanktionen. Zuletzt erprobte das abgeschottete Land im Juli zwei Interkontinentalraketen, was international auf Kritik stieß. Die zuletzt getestete Rakete hätte Experten zufolge auch die US-Westküste erreichen können.

hier die Resolution 2371  in der amtlichen deutschen Übersetzung (pdf)

Zur  Diskussion im Sicherheitsrat mit den Stellungnahmen der einzelnen Botschafter Auszug aus der Dokumentation des Sicherheitsrates

https://www.un.org/press/en/2017/sc12945.doc.htm

aus IMI-Ausdruck 3/2017 von Juni 2017

hier als pdf

The Confrontation between North Korea and the U.S.A. and the principle of collective security

Presentation held by Otto Jaeckel on occasion of the PrepCom of the NPT Review Conference on 2 May 2017 in Vienna on the rising tension on North Korea

here as pdf

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