Schlagwort: Kundus

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12.3.15 – Berufungsverhandlung vor dem OLG Köln

Bernd Hahnfeld: Bericht über die Berufungs-Verhandlung am 12. März 2015 im „Kundus-Prozess“ vor dem OLG Köln Das große öffentliche Interesse an dem Prozess wurde deutlich an der Zahl der anwesenden Medienvertreter. Darüberhinaus nahmen nur wenige Zuhörer an der Verhandlung teil. Nach der Stellung der Anträge durch die Parteienvertreter erklärte die

Kollateralschäden: 10.000 $ für ein Auto – 5.000 $ für ein Menschenleben

Durchschnittlich 5000 Dollar zahlte die Bundesregierung für Zivilisten, die versehentlich im Afghanistan-Krieg getötet wurden. Für zerstörte Fahrzeuge zahlte sie laut einer neuen Auswertung teils das Doppelte. SPIEGEL ONLINE vom 25.1.2015 http://www.spiegel.de/politik/ausland/afghanistan-bund-zahlt-5000-dollar-fuer-getoeteten-zivilisten-a-1014868.html

LG Bonn verweigert den Kundus-Opfern die Entschädigung

Am 11.Dezember 2013 verkündete das Landgericht Bonn das Urteil 1. Instanz über die Entschädigung der Opfer des Bombardements am Kundus-Fluss im September 2009: Oberst Klein habe rechtmäßig nach dem Völkerrecht gehandelt; daher wurden die geltend gemachten Schadenersatzansprüche abgelehnt. Das Urteil kam für die Öffentlichkeit überraschend. Allgemein war mit einer Fortsetzung

A. Fischer-Lescano: Transnationales Staatshaftungsrecht? Kundus vor Gericht

Am 30.10.2013  verhandelte das Landgericht Bonn im Schadensersatzprozess der Kundus-Opfer gegen die Bundesregierung. Das Gericht hat sich das Bildmaterial angesehen, welches die amerikanischen Bomberpiloten vom Geschehen auf der Sandbank Oberst Klein übermittelt hatten und die Funkgespräche diskutiert –  also den tödlichen Einsatz voll daraufhin überprüft, ob völkerrechtliche Normen verletzt worden