Schlagwort: humanitäre Intervention

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Norman Paech: Das neue Völkerrecht

Die Hoffnung, die sich mit dem Verschwinden des Ost-West-Konflikts durch die Auflösung der Sowjetunion und des Warschauer Paktes für eine friedlichere Welt in der Zukunft verband, hat sich in keiner Weise erfüllt Im Gegenteil, die Zahl der Kriege in der Welt ist gestiegen und die NATO-Staaten haben immer stärker die

Werben für Alternativen: Menschen vor Gewalt schützen – nicht bombardieren

Von Christine Schweitzer aus:Lebenshaus Schwäbische Alb, Rundbrief Nr. 88, März 2016 In den 1990er Jahren wurde der Begriff der "humanitären Intervention" geprägt; in der ersten Dekade des neuen Jahrtausends wurde auf der Ebene der Vereinten Nationen das Konzept der Schutzverantwortung eingeführt, das militärische Interventionen als letztes Mittel vorsieht. Aber ist

Überblick

Ausgangspunkt ist die UN-Charta. In erkennbarem Blick auf die massenhafte und systematische Verletzung der Menschenrechte durch den deutschen Faschismus spricht sie in ihrer Präambel vom „Glauben an die fundamentalen Menschenrechte, an Würde und Wert der menschlichen Person“. Und in Art. 1 Ziffer 3 formuliert sie als eine ihrer Zielsetzungen: „eine

Lars Brozus und Raphaela Hobbach (swp): Lernen aus Ruanda

Die Entwicklung einer wirksamen internationalen Schutzverantwortungspolitik Eine Veröffentlichung der Stiftung Wissenschaft und Politik (swp) von April 2014 http://www.swp-berlin.org/de/publikationen/swp-aktuell-de/swp-aktuell-detail/article/internationale_schutzverantwortungspolitik.html  

Diana Johnstone: „Schutzverantwortung“ und Genozid-Prävention

Widerstand gegen Völkermord ist eine Art Heimindustrie in den USA geworden. Originaltext: The Good Intentions That Pave the Road to War. In: Counter-punch, 1 February 2013; http://www.counterpunch.org Überall in den Universitäten tauchen Genozid-Forschungen auf. Vor fünf Jahren wurde eine wenig überzeugende „Genozid-Präventions-Einsatzgruppe“ von der früheren Außenministerin Madeleine Albright und dem