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Israel-Palästina

Avnery setzt sich auseinander mit der neuen Praxis der israelischen Armee, jeden palästinensischen Angreifer zu töten

Inzwischen hat jeder Israeli den Fernseh-Clip einige Male gesehen: Ein vierzehnjähriges arabisches Mädchen wird in der Nähe des Großmarktes im jüdischen Jerusalem erschossen.

Die Geschichte kennt jeder: Zwei Schwestern, eine 14 die andere 16 Jahre alt, haben beschlossen, Israelis anzugreifen. Der Clip, der von einer Überwachungskamera aufgenommen wurde, zeigt eine von ihnen. Sie ist in ein traditionelles arabisches Gewand gekleidet, springt auf dem Bürgersteig herum und fuchtelt mit einer Schere.

Das Ganze sieht fast wie ein Tanz aus. Sie springt ziellos herum, schwingt die Schere und bedroht niemanden im Besonderen. Dann zielt ein Soldat mit einer Pistole auf sie und schießt auf sie. Er läuft zu dem Mädchen und tötet es, als es wehrlos am Boden liegt. Das andere Mädchen wird schwer verletzt..... (weiter)

http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009555.html

 

 

Dr. Sabine Farrouh (IPPNW)  gab am 30.6.2015 unter dem Titel  "Heute vor dem UN-Sicherheitsrat: Kriegsverbrechen im Gaza-Krieg" folgende Presseerklärung ab:

„Das Ausmaß der Zerstörung und des menschlichen Leidens in Gaza war ohne Beispiel und wird künftige Generationen beeinträchtigen", sagte Mary McGowan Davis, die Vorsitzende der UN-Kommission zum Gaza-Krieg. Laut dem am vergangenen Montag veröffentlichten Bericht der Untersuchungskommission haben Israel und Hamas im Gaza-Krieg von 2014 zahlreiche Kriegsverbrechen begangen.

Nachdem Arafat in Algier am 15.11.1988 den Staat Palästina ausgerufen hatte, haben bisher 135 Staaten der UN Palästina staatlich anerkannt. 

Die Parlamente von Spanien, UK, Frankreich, Irland und Portugal haben das ihren Regierungen empfohlen; ihre Regierungen  sind dem aber bisher nicht gefolgt.  Schweden hat jüngst Palästina staatlich anerkennt, worauf Israel seinen Botschafter abberufen hat.  Das EU-Parlament hat die Anerkennung nur im Zusammenhang eines fortschreitenden Verhandlungsprozesses mit Israel empfohlen.

"Es gibt keine Alternative zur Teilung des Landes" meint am 1.3.2015 im Journal der IPG - Internationale Politik und Gesellschaft  -  der Vorstandsvorsitzende von "Peace Now", einer israelischen NGO, die sich für eine Zwei-Staaten-Lösung einsetzt.

http://www.ipg-journal.de/kommentar/artikel/das-ende-der-zweistaatenloesung-und-die-niederlage-des-zionismus-799/?cHash=889608b59c5646c79883e4e899bfa9ed&type=98

Aus erster Hand zu den Verstößen gegen das humanitäre Völkerrecht im Gaza-Krieg 2014

http://www.medico.de/presse/pressemitteilungen/bericht-no-safe-place-zu-gaza-krieg-2014/4750/

Moshe Zuckermann über Israel, die Araber und die Religion

Interview: Reinhard Jellen 25.01.2015 in „telepolis“

http://www.heise.de/tp/artikel/43/43841/1.html

Rechtliche Schranken für die Verfolgung israelischer Kriegsverbrechen bleiben

Zunächst muss die Chefanklägerin beim ICC die von der Autonomieregierung eingereichten Dokumente zur Ratifizierung des Rom-Statuts auf ihre Gültigkeit prüfen. Dabei wird erneut die Frage nach dem staatlichen Status Palästinas aufgeworfen.

Dez 2014: Im UN-Sicherheitsrat findet eine von Jordanien u.a. eingebrachte Resolution zu neuen Verhandlungen über eine Nahost-Lösung keine qualifizierte Mehrheit von 9 Stimmen.

Res.-Entwurf zur Nahost-Regelung S-2014-916

(Der Resolutionsentwurf erhielt 8 Ja-Stimmen bei 2 Gegenstimmen (Australien und Vereinigte Staaten von Amerika) und 5 Enthaltungen (Litauen, Nigeria, Republik Korea, Ruanda und Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland) und wurde nicht verabschiedet, da er nicht die erforderliche Stimmenzahl erhielt)

Amnesty International  London protestiert unter dem 9.12.14 mit einer Dokumentation und Presseerklärung gegen die völkerrechtswidrigen Zerstörungen im letzten Gaza-Krieg

presseerklärung ai-london vom 9.12.14

dokumentation ai  zu zerstörungen ziviler einrichtungen im letzten gaza-krieg

swp-journal der FES vom 3.11.14 : Sechs Fragen zur Lage an Ingrid Ross in Ost-Jerusalem by Stefan Rebmann

In der vergangenen Woche ist es zu massiven Zusammenstößen in Jerusalem gekommen. Wie ist die Lage aktuell? Wie sind die aktuellen Spannungen zu erklären?

Die Lage ist seit dem Rachemord an dem Palästinenser Mohammed Abu Khdeir in Jerusalem Anfang Juli äußerst angespannt. In den von Israel annektierten Ost-Jerusalemer Stadtteilen kommt es seither regelmäßig zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen palästinensischen Jugendlichen und der israelischen Polizei.

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