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Veranstaltungen

"Virtuelles Friedenscamp – Frieden geht immer!"

 

Online Aktionstage der Kampagne
„Stopp Air Base Ramstein“

08. Juli. 2020 – 11. Juli. 2020

 

Impulsvorträge + Aktionskonferenz + Benefiz-Konzert

Das Friedenscamp kann dieses Jahr nicht so stattfinden wie die Jahre zuvor.

Der Landkreis Kaiserslautern hat bereits zu Beginn der Corona Krise festgelegt, dass bis einschließlich zum 10. Juli Versammlungen nur unter sehr strengen Auflagen und mit stark limitierter Teilnehmerzahl möglich sein werden. Mit dieser unsicheren Planungs-Situation wurde es uns unmöglich gemacht, an unserer ursprünglichen Aktionswoche festzuhalten. Obwohl uns diese Tatsache sehr schmerzt, schauen wir nach vorne.

Wir haben uns lange Gedanken gemacht, welche Aktionsformen im Rahmen unserer Möglichkeiten sinnvoll sein könnten. Nach vielen Diskussionen sind wir der Meinung, dass ein Friedenscamp und eine Demonstration mit begrenzter Teilnehmerzahl im Juli unter den aktuellen Rahmenbedienungen für den Protest gegen die Air Base wenig förderlich ist. Wir werden aber auch 2020 auf Straßenproteste nicht verzichten. Wir sind vom 25. - 27. September mit Straßenprotesten und weiteren Aktionen in Berlin.

Was könnte jetzt stattdessen sinnvoll sein?

 

Wir können vor allem weiterhin aufklären. Das ist auch in Corona Zeiten notwendig, sinnvoll und möglich. Die Bewaffnung der deutschen Drohnen wird weiter vorangetrieben, das Manöver Defender 2020 lebt wieder auf und wir sind wieder Aufrüstungsweltmeister mit plus 10% von 2018 auf 2019.

Neben der Aufklärung wollen wir aber auch unsere KünstlerInnen und Fläming Kitchen unterstützen, die durch die Krise existenziell bedroht sind.

Mit einem Virtuellen Friedenscamp und einem Stopp Air Base Ramstein Online- Konzert können wir all das vereinen!

Mit unseren Online-Aktionstagen hoffen wir diesmal auch all jene zu erreichen, die sich zwar für das Thema Drohnenkrieg interessieren, denen der Weg bis nach Ramstein bisher aber zu weit war.

Wir wollen mit unserer Aufklärungsarbeit mehr Menschen erreichen! Nur die Aufklärung ermöglicht die notwendige Transparenz für den Widerstand gegen die aktuelle Rüstungspolitik – das wiederum übt Druck auf unsere Politiker bei Ihren Entscheidungen! Um mit Stéphane Hessel zu sprechen: Wir wünschen allen, jedem einzelnen von Euch, einen Grund zur Empörung.

Was haben wir genau vor?

Am 28.11.2019 haben IALANA-Deutschland und IPPNW in der Berliner Humboldt-Universität eine gut besuchte Podiumsdiskussion zum Thema "Die Gefahr eines Irankrieges und die Folgen der Sanktionen" veranstaltet.

Hier ein zusammenfassender Bericht von Angelika Wilmen aus dem ippnw newsletter vom 3.12.19:  
https://blog.ippnw.de/iran-die-folgen-der-sanktionen/

weiter gibt es einen Mitschnitt der Veranstaltung auf youtube unter dem Link:
https://www.youtube.com/watch?v=05cGv--v81E )

Der völkerrechtlich ausgerichtete Eingangsbeitrag von Gerhard Baisch-IALANA findet sich hier als pdf.

Unter dem Titel „Droht ein weiterer Krieg im Nahen Osten? Die Gefahr eines Irankrieges und die Folgen der Sanktionen“ veranstalten IALANA und IPPNW gemeinsam eine Podiumsdiskussion

am 28.11.2019 um 19:00 Uhr (Eintritt frei)  in der Berliner Humboldt-Universität, Unter den Linden 6, Hörsaal 2094, 10117 Berlin.

Auf dem Podium:

Dr. Azadeh Zamirirad (Stiftung Wissenschaft und Politik)

Rechtsanwalt Gerhard Baisch (IALANA)

Omid Rezaee (iranischer Journalist)

Sharon Dolev (Israeli Disarmament Movement)

Moderation: Katja Goebbels (IPPNW)

 

weiterlesen (als pdf): Iranveranstaltung 25.11.19

Atomare Filme und internationales Panel am 24. Juni 2019 von 19-21 Uhr im Zeiss-
Großplanetarium

1999 bombardierte und beschoss die NATO – im Rahmen der völkerrechtswidrigen Operation
„Allied Forces“ - Serbien, den Kosovo, Montenegro und Bosnien-Herzegowina. Die NATO
Streitkräfte setzten dabei panzer- und bunkerbrechende Uranmunition aus abgereichertem Uran ein,
das giftig und radioaktiv ist. Zwanzig Jahre später zeigt sich das Ausmaß der angerichteten Schäden
durch das Uran. Viele Menschen in den betroffenen, toxisch belasteten Regionen sind an Krebs
erkrankt oder gestorben.

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