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Beitrag aus: „Virtual roundtable on presidential first use of nuclear weapons“ vom 26.2.2018

 

http://www.publicbooks.org/virtual-roundtable-on-presidential-first-use-of-nuclear-weapons/#burroughs

International law is part of the law of the land in the United States under the Constitution and decisions of the Supreme Court. The Department of Defense acknowledges that military operations must comply with the international law of armed conflict. The question of how international law applies to first use of nuclear weapons is therefore highly pertinent.

The use of force of any kind is permitted under the United Nations Charter—a treaty to which the United States is a party—in only two circumstances: when directed or authorized by the UN Security Council or in the exercise of individual or collective self-defense in response to an armed attack. It is worth stressing that Security Council resolutions regarding the North Korean situation contain no hint of an authorization of use of force. On the contrary, they emphasize the primacy of diplomacy backed by sanctions.

Bewertung des Atomwaffenverbotsvertrags vom 7. Juli 2017- (Treaty on the Prohibition of Nuclear Weapons – PTNW)

Bernd Hahnfeld vom 08.01.2018

Der am 7. Juli 2017 in New York von 122 Staaten vereinbarte „Vertrag über das Verbot von Kernwaffen“ (Atomwaffenverbotsvertrag)1 ist ein großer Schritt auf dem Weg zu einer künftigen völkerrechtlichen Nuklearwaffenkonvention2, d. h. eines verbindlichen Übereinkommens über das Verbot von Entwicklung, Erprobung, Herstellung, Lagerung, Transfer, Einsatz und Drohung mit dem Einsatz von Kernwaffen und über die Abschaffung dieser Waffen unter strikter und effektiver internationaler Kontrolle. Der Vertrag tritt 90 Tage nach der Hinterlegung der fünfzigsten Ratifikations-, Annahme-, Genehmigungs- oder Beitrittsurkunde in Kraft.

1. In weiten Teilen der Friedensbewegung wird die irrtümliche Auffassung vertreten, dass der Vertrag mit seinem Inkrafttreten ein allgemeines völkerrechtliches Atomwaffenverbot für alle Staaten schaffe.

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Pressemitteilung IALANA  Deutschland vom 6.10.2017

Mit der heutigen Entscheidung, den Friedensnobelpreis an ICAN zu verleihen, hat das Komitee in Oslo wahrhaft im Sinne Alfred Nobels gehandelt. Nach seinem Testament sollte den Preis erhalten, wer „am meisten oder am besten auf die Verbrüderung der Völker und die Abschaffung oder Verminderung stehender Heere sowie das Abhalten oder die Förderung von Friedenskongressen hingewirkt“ hat. Dafür steht in diesem Jahr ICAN an ganz herausragender Stelle...

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Weiter die Pressemitteilung der Internationalen IALANA zum selben Thema, ebenfalls vom 6.10.2017

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press  release of 10 October 2017

1)  The assassination of two persons in Sarajevo on 28 June 1914 triggered World
War I, which resulted in the death of an estimated 10 million military personnel
and 10 million civilians and many more wounded. Likewise, the current steadily
escalating confrontation between the United States and North Korea could explode
into war from a small incident. We must not let this happen.

2)  Both sides in the current conflict between the United States and North Korea
have threatened each other with events which rise to the level of genocide, the
greatest crime in international law.

Beitrag, den Deiseroth  auf Anforderung der studentischen Redaktion im aktuell erschienenen Heft  3/2017 der an der Uni Münster (Juridicum) im 14. Jahrgang erscheinenden  Ausbildungszeitschrift "Ad Legendum" (AL 3/2017) publiziert hat

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Später auch veröffentlicht auf den NachDenkSeiten vom 3.7.2017

http://www.nachdenkseiten.de/?p=39017

Interview  zur nuklearen Bedrohung und einer U.N.-Konferenz, die derzeit einen Atomwaffenverbotsvertrag ausarbeitet

telepolis | 29. Juni 2017 | Marcus Klöckner

Inhaltsverzeichnis

  1. "Die Diskussion über Atomwaffen ist von Legenden und Mythen bestimmt"

  2. Alle NATO-Staaten mit Ausnahme der Niederlande haben sich dem Druck der USA gebeugt

  3. Das Abschreckungskonzept kann nach seiner eigenen "Logik" nicht funktionieren

Bei den Vereinten Nationen in New York findet derzeit eine Konferenz statt, die sich zum Ziel gesetzt hat einen Atomwaffenverbotsvertrag zu erarbeiten. 134 Staaten nehmen an der Konferenz teil, aber nur ein Mitgliedsland der NATO befindet sich darunter: die Niederlande.

https://www.heise.de/tp/features/Die-Diskussion-ueber-Atomwaffen-ist-von-Legenden-und-Mythen-bestimmt-3756438.html?view=print

Aus Anlass der Weigerung der Bundesregierung, sich an den am 27.03.2017 bei den UN  beginnenden Verhandlungen über einen Atomwaffenverbotsvertrag zu beteiligen, sandte IALANA Deutschland der Bundeskanzlerin am 22.3.2017 einen Offenen Brief.

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