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Allgemeines zum Whistleblowerpreis und seiner Verleihung

                   Informationen zum Whistleblower-Preis

Die deutsche Sektion der IALANA hat zusammen mit der Vereinigung deutscher Wissenschaftler (VDW) den Whistleblower-Preis gestiftet. Er wird seit 1999 alle zwei Jahre vergeben.

Der Begriff „Whistleblower“ kommt ursprünglich aus den USA. Er wurde dort erstmals in den Medien in den 1960er Jahren benutzt, als ein Regierungsangestellter geheime Dokumente an einen Senats-Unterausschuss für innere Sicherheit weitergegeben hatte, um Rechtsverstöße und Missstände im Regierungsapparat aufklären zu helfen. Seit Jahren ist er in den USA und anderen Ländern in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen. Zwischenzeitlich ist er auch in Deutschland weithin gebräuchlich geworden. Das Wort „Whistleblowing“ lässt sich am besten mit „Alarm schlagen“ übersetzen.

Whistleblower sind Menschen mit Zivilcourage. Sie schlagen Alarm, wo es nötig ist. Sie nehmen illegales Handeln, Missstände oder Gefahren für Mensch und Umwelt, Demokratie, Frieden und andere wichtige Gemeingüter nicht länger schweigend hin, sondern decken auf.

Die deutsche IALANA hat zusammen mit der Vereinigung deutscher Wissenschaftler (VDW) den Whistleblower-Preis gestiftet. Er wird vergeben an Persönlichkeiten, die – häufig unter Inkaufnahme beträchtlicher Risiken für Arbeitsplatz und Karriere – Missstände aufdecken und nach außen bekannt machen, die ihnen in ihrer dienstlichen oder amtlichen Tätigkeit bekannt geworden sind.

In einem Beitrag von September 2011 stellt Bernd Hahnfeld zusammenfassend die umstrittenen Fragen des Whistleblowing in der BRD dar und würdigt die bisherigen Preisträger aus den Jahren 1999 - 2011.

Bernd Hahnfeld zum Whistleblowerpreis    (pdf)

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