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Gilles-Eric Séralini

A.van Bruggen et al. berichten über neuere Erkenntnisse zu den Wirkungen von Glyphosat in "elsevier-journal-2018"

hier zu dem Aufsatz (pdf)

Außerdem ein kurzes Video als Zusammenfassung hier

Der aktuelle Streit um die Zulassung eines Unkrautvernichtungsmittels weist auf Reformbedarf bei fragwürdigen Entscheidungsmethoden in der EU hin

Bettina Rudloff von Stiftung Wissenschaft und Politik | 02.11.2017 |

Im toten Winkel der aufgeheizten Debatte um die weitere Zulassung des Herbizids Glyphosat liegt ein besonderes, seit Jahrzehnten häufig genutztes Entscheidungsverfahren in der EU. Dieses »Komitologieverfahren« ist der breiten Öffentlichkeit kaum bekannt. Dabei bestimmt es regelmäßig das Zusammenspiel der Akteure in Brüssel und der Mitgliedstaaten in einer Weise, die das ohnehin angeschlagene Vertrauen der Bürger in die EU weiter bröckeln lässt.

https://www.swp-berlin.org/kurz-gesagt/glyphosat-schadet-vielleicht-der-gesundheit-aber-ganz-sicher-dem-vertrauen-in-die-eu/

Die Entscheidung der EU über die weitere Zulassung des Herbizids Glyphosat steht noch in diesem Jahr 2017 an. Im Streit liegen die WHO-Krebsforschungsagentur (IARC) und die europäische Chemikalienagentur (ECHA)

Es geht dabei um das zentrale Arbeitsthema ("Risiken des Pestizids Glyphosat/Roundup") von Prof. Gilles-Éric Séralini, des Empfängers unseres Whistleblower-Preises 2015.(Vgl. dazu unser Doku-Buch : "Whistleblower-Enthüllungen - Whistleblower-Preis 2015", S. 228 ff.).

Näheres bei "Foodwatch" vom 11.7.2017:

https://www.foodwatch.org/de/informieren/glyphosat/aktuelle-nachrichten/eu-kommission-will-glyphosat-fuer-weitere-zehn-jahre/

und „ZEIT-online“ vom 27.6.17 „Kalifornien warnt vor Glysophat“

http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2017-06/unkrautvernichter-glyphosat-krebserregend-monsanto-kalifornien#comments

Zur Krebserregung bei der Anwendung von Glyphosat

hier der offene Brief als pdf

Neue Untersuchungen zeigen, wie Monsanto hinter den Kulissen Einfluss nimmt auf Wissenschaftler und Zulassungsbehörden

 

infosperber | 24. Apr 2017

 In den nächsten Monaten müssen die EU-Länder entscheiden, ob der umstrittene Unkraut-Killer Glyphosat in Europa weiterhin eingesetzt werden darf. Die EU-Zulassung für Glyphosat läuft Ende 2017 aus, eine mögliche Verlängerung hängt von den Risikobewertungen der europäischen Behörden ab.

http://www.infosperber.ch/Artikel/Politik/Glyphosat-Zulasssung-EU

Sept. 05, 2017: Third World Network - New Evidence Shows Monsanto's Manipulation of Science to Hide Herbicide Risks

https://www.biosafety-info.net/article.php?aid=1408


 

 

 


TASPO.online vom 19.10.2015: "Glysophat-Kritiker erhält Whistleblower-Preis"

http://taspo.de/pflanzenschutz/glyphosat-kritiker-bekommt-whistleblower-preis/


"telepolis" vom 15.10.2015: "Stich ins Wespennest" - Marcus Klöckner im Interview mit Gerhard Baisch

http://www.heise.de/tp/artikel/46/46270/1.html


"Netzfrauen"  vom 12.10.2015: "2015 Whistleblower Award: Prof. Gilles-Eric Séralini"

http://netzfrauen.org/2015/10/12/2015-whistleblower-award-prof-gilles-eric-seralini/


DIE Zeit Nr. 39/2015 vom 24.09.2015  - Ulrich Bahnsen : "Gentechnik: Ausgezeichnete Pfeife"

http://www.zeit.de/2015/39/whistleblower-gentechnik-glyphosat-kritik


Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 24.9.15  "Whistleblowerpreis – die falschen Helden"

http://www.faz.net/aktuell/wissen/forschung-politik/whistleblower-preis-die-falschen-helden-13816381.html


Süddeutsche Zeitung vom 19.9.2015  - Kommentar von Sebastian Herrmann "Gentech-Kritiker Aktivist statt Whistleblower"

http://www.sueddeutsche.de/wissen/gentech-kritiker-aktivist-statt-whistleblower-1.2653306

 


 

Der von VDW und der deutschen Sektion der IALANA vergebene Whistleblowerpreis geht in diesem Jahr u.a. an Prof. Dr. Gilles-Eric Séralini, der als Molekularbiologe an der Umiversität Caen (Frankreich) insbesondere zu Auswirkungen des Einsatzes von Herbiziden forscht.

ausführliche begruendung seralini (deutsch)

full reasoning seralini (englisch)

 


Arthur Neslen in „The Guardian“, on Wednesday 18 May 2016: UN/WHO panel in conflict of interest row over glyphosate cancer risk

Chairman of UN’s joint meeting on pesticide residues co-runs scientific institute which received donation from Monsanto, which uses glyphosate

A UN panel that on Tuesday ruled that glyphosate was probably not carcinogenic to humans has now become embroiled in a bitter row about potential conflicts of interests. It has emerged that an institute co-run by the chairman of the UN’s joint meeting on pesticide residues (JMPR) received a six-figure donation from Monsanto, which uses the substance as a core ingredient in its bestselling Roundup weedkiller.

http://www.theguardian.com/environment/2016/may/17/unwho-panel-in-conflict-of-interest-row-over-glyphosates-cancer-risk


In Kürze entscheidet die  EU-Kommission über die erneute Zulassung des Pestizids Glyphosat für den EU-Raum. Der Streit über die Gefährlichkeit des Roundup-Wirkstoffes und seiner Zusatzstoffe - dafür steht der Whistleblower-Preisträger Gilles-Eric Séralini -  spaltet nun auch die Koalitionsregierung in Berlin

hier der Brief im Wortlaut


 »Glyphosat wird massenhaft eingesetzt« . Bei der Risikobewertung von Herbiziden müssen deren Zusammenspiel und Wechselwirkungen eine größere Rolle spielen.

Aus: junge Welt,  Ausgabe vom 23.11.2015, Seite 2 / Inland  | Gespräch mit Sophia Guttenberger | Interview: Ralf Wurzbacher

http://www.jungewelt.de/2015/11-23/005.php

 


"Gift im Acker - Glysophat, die unterschätzte Gefahr?

Video in WDR, Sendung vom 02.11.2015   22:00 - 22:45 h

http://www1.wdr.de/fernsehen/dokumentation_reportage/die-story/sendungen/glyphosat-100.html

 


"Glysophat -  Bundesinstitut hat falsch informiert"

Bericht in "Fakt" vom 21.10.15  in ARD

http://www.mdr.de/fakt/glyphosat152.html


GRÜNEN-Fraktion im BTag zur Glyphosat-Risiko-Bewertung vom 22.09.2015:  "Kalkulierter Behörden-Pfusch?"

http://www.gruene-bundestag.de/themen/agrar/kalkulierter-behoerden-pfusch_ID_4396601.html


Pressemitteilung IALANA und VDW vom 21.09.2015 zur Verleihung des Whistleblowerpreises u.a. an Gilles-Eric Séralini.

Wir hatten Ihnen am 17.9.2015 die Pressemitteilung unserer gemeinsamen Jury von VDW und IALANA zu der u.a. an den Molekularbiologen Prof. Gilles-Eric Séralini (Universität Caen/Frankreich) erfolgten Verleihung des diesjährigen Whistleblower-Preises übersandt. Zwischenzeitlich ist in der Samstagsausgabe der Südd. Zeitung vom 19.9.2015 hierzu ein Kommentar ("Mehr Aktivist als Forscher") von Sebastian Herrmann erschienen.

http://www.sueddeutsche.de/wissen/gentech-kritiker-aktivist-statt-whistleblower-1.2653306

Darin wird die Vergabe des Whistleblower-Preises an Prof. Séralini heftig attackiert.

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