Die Preisträgerin 2001 war die Tierärztin Dr. Margrit Herbst. Sie hatte bereits in den frühen 1990er Jahren im Rahmen ihrer Tätigkeit an einem schleswig-holsteinischen Schlachthof bse-verdächtige Rinder bemerkt und diesen Verdacht öffentlich geäußert, nachdem sie intern kein Gehör fand.
Dies führte zu ihrer Entlassung aus dem öffentlichen Dienst, da sie ihre Pflicht zur Verschwiegenheit »über die Vorgänge an ihrem Arbeitsplatz [?] ohne zwingenden Grund verletzt [habe], indem sie entgegen den Weisungen des Arbeitgebers ohne hinreichende innerdienstliche Aufklärung der BSE-Verdachtsfälle an die Öffentlichkeit getreten sei«.
