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von Anja Papenfuß in jpg-journal 4/2016 

Eine Frau an der Spitze der UN? Endlich. Das ist aber nicht das Entscheidende.Egal wie es am Ende ausgeht, eines steht fest: die diesjährige Wahl zur Besetzung des Chefpostens der Vereinten Nationen ab Januar 2017 wird die transparenteste, inklusivste und meist diskutierte Wahl in der 70-jährigen Geschichte der Weltorganisation sein.

Es ist auch die erste Wahl, bei der es eine informelle Vorstellungsrunde in der Generalversammlung gibt. Das mag wenig sensationell klingen, ist es aber. Denn bisher wurden alle acht Generalsekretäre hinter verschlossenen Türen vom Sicherheitstrat ausgekungelt. Die Generalversammlung kann den Kandidaten nur ernennen, ihn weder ablehnen noch andere Kandidaten vorschlagen.

http://www.ipg-journal.de/kommentar/artikel/zeit-fuer-neuland-1358/

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