alt

Cyberwarfare

 

Strategische Kommunikation der EU, um gegen sie gerichteter Propaganda von Dritten entgegenzuwirken

Entschließung des Europäischen Parlaments vom 23. November 2016 zu dem Thema „Strategische Kommunikation der EU, um gegen sie gerichteter Propaganda von Dritten entgegenzuwirken“ (2016/2030(INI))

Hier die Entschließung als pdf

 

Der Gruppe war das gesamte Set der NSA-Hackerabteilung in die Hände gefallen, was etwa zur Ausbreitung des Erpressertrojaners Wannacry geführt hat

Es war eine für die US-Geheimdienste peinliche Nachricht, dass einige der von der NSA entwickelten Cyberwaffen im August 2016 geleakt wurden, um dann mit Wannacry in diesem Jahr als verheerender Erpressungstrojaner verwendet zu werden (WannaCry: Globaler Ransomware-Angriff liegt in der Verantwortung der Unsicherheitsdienste). Dahinter stand eine ominöse Hackergruppe namens Shadow Brokers, die allerdings - welch Erstaunen - bislang nicht mit Russland in Verbindung gebracht werden kann, obgleich dies wieder einmal vermutet wird.

Florian Rötzer | 13. November 2017 | telepolis

https://www.heise.de/tp/features/Hacker-oder-Insider-NSA-hat-noch-immer-keine-Erkenntnisse-ueber-Shadow-Brokers-3889015.html

 

IMI-Analyse 2017/06 von Thomas Gruber | 3. April 2017

Die Gefährdung der Zivilgesellschaft durch Attacken im Cyberraum war im vergangenen Jahr ein äußerst präsentes Thema in der deutschen Presse.... Dieses Klima der Verunsicherung und der Bedrohung nutzen auch die Bundesregierung und das Bundesministerium für Verteidigung (BMVg), um die Ausweitung von militärischen Befugnissen im Cyberraum und die dementsprechende Aufrüstung der Bundeswehr zu rechtfertigen. Am 1. April 2017 ist die Struktur der Bundeswehr in diesem Zug um einen eigenen Organisationsbereich zum Cyber- und Informationsraum (CIR) gewachsen.

http://www.imi-online.de/2017/04/03/onlineoffensive-die-bundeswehr-im-cyber-und-informationsraum/

Pressemitteilung von Alexander Neu - DIE LINKE - vom 5.4.2017

„Die Bundeswehr greift mit dem heutigen Tag ganz offiziell in den weltweiten Cyber-Krieg ein. Denn es ist utopisch zu glauben, dass das neue Cyber-Kommando der Bundeswehr rein defensiv arbeiten wird. Schon allein die Fähigkeit, potenzielle Angriffe adäquat abwehren zu können, setzt voraus, dass man in der Lage ist, auch aktiv einen Angriff auf andere Staaten zu starten.

Tallinn Manual: NATO veröffentlicht Handbuch mit Cyberwar-Regeln

von Andrea Jonjic am 20. März 2013, 15:17 in Digital Rights

Am 15. März 2013 wurde in London das Tallinn Manual vorgestellt, ein Handbuch über Cyberwar, erstellt vom Cooperative Cyber Defence Centre of Excellence (CCDCOE) der NATO. Seit 2009 wurde es von 20 Rechtsexperten aus verschiedenen NATO-Staaten in Kooperation mit dem Internationalen Roten Kreuz und dem Cyber-Kommando der US-Armee in Estlands Hauptstadt Tallinn erarbeitet. Das Tallinn Manual enthält 95 Regeln (black letter rules), an denen sich NATO-Staaten im Fall eines Cyberkriegs orientieren können – einen solchen habe es bis heute jedoch noch nicht gegeben.

Viel hat sich in den letzten zwei Jahren im Diskurs über den virtuellen Raum (auf Englisch auch Cyberspace) getan

Kaum eine Tageszeitung,  kaum ein Politblog, die nicht irgendwo das Thema „Cyber” behandeln würden – oft in so Unheil verkündenden Kombinationen wie „Cyberkrieg”, „Cyberangriff” oder gar „Cyberterrorismus”. Kein Mensch kann sich angeblich mehr vor der unsichtbaren virtuellen Bedrohung sicher fühlen

von Thomas Gruber | 26. September 2016

http://www.imi-online.de/download/IMI-Analyse2016-34-Cyber-web.pdf

„Das Kernproblem ist und bleibt angreifbare Software“

2.5.16 in jpg-journal: Interview von Anja Papenfuß mit Frank Rieger, seit 1990 einer der Sprecher des Chaos-Computer-Clubs

http://www.ipg-journal.de/kommentar/artikel/cyber-gedoens-1404/

“We are dropping cyberbombs,” Robert Work, deputy secretary of defense, is quoted as proclaiming in Monday’s (25 April 2016)  New York Times

Pentagon officials have publicly said, in recent weeks, that they’re hitting ISIS not only with bullets and bombs but also with cyberoffensive operations.    By Fred Kaplan in „Slate“ April 25, 2016

http://www.slate.com/articles/news_and_politics/war_stories/2016/04/we_re_dropping_cyberbombs_on_isis_what_that_means.html

Artikel   von  Christoph Hickmann, Berlin , in Süddeutsche vom 2. April 2016

Die Botschaft ist derzeit kaum zu übersehen. Knapp 18 000 Plakatflächen sind gebucht, darüber hinaus sollen Anzeigen in Zeitungen, Magazinen und auf Netzseiten geeignete Bewerber ansprechen. "Deutschlands Freiheit wird auch im Cyberraum verteidigt", so lautet ein Slogan der Kampagne, die dieser Tage ins Auge fällt, wenn man sich in der Öffentlichkeit bewegt. Darunter steht, deutlich kleiner: "Mach, was wirklich zählt". Außerdem finden sich auf dem Plakat das Logo der Bundeswehr und die Formulierung "Projekt Digitale Kräfte". Aber was steckt dahinter?Dahinter steckt der Versuch der Bundeswehr, sich für eine der größten Sicherheitsbedrohungen der Zukunft, aber auch schon der Gegenwart zu wappnen.

http://www.sueddeutsche.de/politik/bundeswehr-die-bundeswehr-sucht-it-spezialisten-fuer-den-krieg-im-cyberspace-1.2930580

Zum selben Thema: 

Zu den Waffen, Nerds - IT-Fachkräfte gesucht: Bundeswehr rekrutiert für Krieg im "Cyberspace"

IMI-Standpunkt 2016/016b von Christian Stache (7. April 2016)

http://www.imi-online.de/2016/04/07/zu-den-waffen-nerds/

 

Am 16. April 2015 erließ Die Bundesministerin für Verteidigung, Dr. Ursula von der Leyen, die nachfolgende Strategische Leitlinie Cyber-Verteidigung im Geschäftsbereich BMVg

Inhalt

  1. Vorbemerkung

  2. Strategischer Kontext

  3. Handlungsfeld 1 – Beitrag zur gesamtstaatlichen Sicherheitsvorsorge

  4. Handlungsfeld 2 – Internationale Rahmenbedingungen gestalten

Zum Seitenanfang