
In 1996, the International Court of Justice issued an opinion that the use of nuclear weapons is Òscarcely
reconcilableÓ with international humanitarian law and concluded that nations have an obligation to pursue
good-faith negotiations leading to disarmament. The 2010 Nuclear Non-Proliferation Treaty Review
Conference reaffirmed the need for all states to comply with international humanitarian law, which governs
the use of nuclear as well as conventional weapons. When the rules of war are applied to nuclear weapons, it
becomes clear that these weapons cannot comply with international law. The effects of nuclear weapons are
inherently uncontrollable and do not meet international criteria for discrimination between military and
civilian targets, for proportionality, and for necessity. Arguments made by the United States as to why
some uses of nuclear weapons could be lawful do not stand up to scrutiny. Nuclear weapon states should
make immediate changes to any missions, deployments, and targeting policies and practices that facilitate the
use of nuclear weapons. Not only does international law preclude the use of nuclear weapons, but it also
precludes threats to use nuclear weapons.

Der Bericht folgt in englischer Sprache zum download
Gedenkverstaltung 65 Jahre nach dem Abwurf der Atombombe. Erstmalige Teilnahme des UN-Generalsekretärs und eines US-Vertreters.
An diesem Freitag um 7.30 Uhr ist es heiß und schwül in Hiroschima. Schweigend, mit Kerzen oder Blumen, begeben sich Zehntausende zum Friedenspark. Jung und alt, Männer und Frauen, aus allen Berufsgruppen und gesellschaftlichen Schichten. Der Verkehr ruht in der sonst lauten, tosenden Atmosphäre der japanischen Millionenstadt. Für einige Minuten herrscht Stille, die bei Eintreten in den Friedenspark fast gespenstisch wirkt. Die mahnenden Bilder und Skulpturen wirken auf jeden hier. Kaum ein lautes Wort ist zu hören unter den vielen, die sich hier versammeln.
Mutige Schritte hin zu einer atomwaffenfreien Welt sind jetzt möglich und notwendig. Mit dem Bekenntnis des amerikanischen Präsidenten Obama in Prag zu einer Welt ohne Atomwaffen gibt es heute die einmalige Chance, die Atomwaffenstaaten auf konkrete Schritte zur atomaren Abrüstung zu verpflichten. Im fuünfundsechzigsten Jahr nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki entspricht Obamas Abrüstungsappell den Friedenswünschen der Menschen.
Sehr geehrte Damen und Herren, Mr. Chairman,
„entweder wir schaffen die Atomwaffen ab oder diese vernichten den Planeten und die Humanität“ heißt es im berühmtesten Friedensmanifest der Geschichte dem Russell Einstein Manifest von 1955.
Die Gefahren der Atomwaffen sind zum Beginn des 21. Jahrhunderts – wie der bisherige Generalsekretär der IAEO El Baradei mahnend und warnend feststellte „bedrohlicher als je zuvor in der Geschichte“.
Alt-Kanzler Helmut Schmidt (SPD), Ex-Bundespräsident Richard von Weizsäcker (CDU), der frühere Außenminister Hans-Dietrich Genscher (FDP) sowie der SPD-Politiker Egon Bahr fordern die Atommächte zu Gesprächen über Abrüstung auf. In einem gemeinsamen Beitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" mahnen die vier Staatsmänner: "Das Schlüsselwort unseres Jahrhunderts heißt Zusammenarbeit." Die USA und Russland müssten den Anfang machen, da sie über die meisten Atomsprengköpfe verfügten.
Conference Report
6 - 7 July 2006, Brüssel, European Parliament
Edited by George Farebrother for World Court Project UK
Der Text des Beitrag sowie der Flyer nebst Bestellformular können über den nachstehenden Link aufgerufen werden:
http://abolition2000europe.org/index.php?op=ViewArticle&articleId=235&blogId=1
Das Projekt Weltgerichtshof (The World Court Project) wurde von über 600 Organisationen getragen; die »Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges« (IPPNW) waren eine der Gründungsorganisationen [...].