Der Vertrag betritt "Leistungen zugunsten griechischer Staatsangehöriger, die von national-sozialistischen Verfolgungsmaßnahmen  betroffen worden sind."

Der Vertrag betrifft nach seinem Wortlaut nur die Entschädigung von Menschen, die wegen ihrer Rasse, ihres Glaubens oder ihrer Weltanschauung verfolgt worden sind. Dafür zahlte die BRD 107 Mio. DM in 3 Raten pauschal an die griechische Regierung. 

Da der Vertrag in der laufenden Diskussion um die griechischen Reparationsforderungen von der Bundesregierung immer wieder angeführt wird, wird besonders hingewiesen auf den Vorbehalt, der in der griechischen Protokollnotiz (im Anhang) erklärt wird.

dt.-griech.vertrag vom 18.3.60 - bgbl. II, 1961, 1596 f.