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Verhandlungen über den Atomwaffenverbotsvertrag

Die UN-Vollversammlung hat im Dezember 2016 alle Staaten, die sich an der Verhandlungskonferenz beteiligen wollen, aufgefordert, „stärkste Anstrengungen zu unternehmen, um schnellstmöglich ein rechtsverbindliches Dokument zum Verbot von Nuklearwaffen zu beschließen, das zu ihrer vollständigen Vernichtung führt“

Nach einer Vorkonferenz im Januar fand die erste Phase der Konferenz unter Beteiligung von 132 Staaten im März/April 2017 statt.

Hier die Liste der UN-Staaten, die sich an der ersten Konferenzphase im März 2017 beteiligt haben als pdf .

Der von der Präsidentin der Verbotskonferenz im Mai vorgelegte Vertragsentwurf wird überwiegend positiv aufgenommen. Beobachter halten es für möglich, dass es bereits in der nun ab 15.6.17 laufenden weiteren Konferenzphase zu einem abschließenden Ergebnis kommt.

In der Anlage eine Erklärung von Juristinnen und Juristen von Juni 2017, mit der die Atomstaaten und ihre Verbündeten, darunter die BRD, aufgefordert werden, sich aktiv an der nun ab 15.6.2017 wieder angelaufenen Konferenz zur Erarbeitung eines Vertrags zum Verbot der Nuklearwaffen aktiv zu beteiligen

Die Erklärung soll am 22.6.2017 in New York übergeben werden.

hier als pdf

Die große Mehrheit der Deutschen kritisiert die Atomwaffenpolitik der Bundesregierung. Drei von vier Bürgern möchten einer repräsentativen Meinungsumfrage zufolge, dass sich die Bundesrepublik an den internationalen Verhandlungen über ein Verbot der Massenvernichtungswaffen beteiligt.

Veröffentlicht am 14. Juni 2017 von ICAN Germany

75 Prozent fordern die Teilnahme an den Verhandlungen, nur 12 Prozent sind dagegen, der Rest machte keine Angaben. Von den Unions-Wählern bei der vergangenen Bundestagswahl sind 77 Prozent für die Beteiligung, von den SPD-Wählern 83 Prozent. Bei Linkspartei, Grünen und FDP sind die Zustimmungswerte noch höher. Lediglich unter den AfD-Wählern gibt es tendenziell weniger Unterstützer. Mehr....

http://www.icanw.de/neuigkeiten/deutsche-wollen-andere-atomwaffenpolitik-der-regierung/

Zur Vorbereitung der zweiten Phase der Verhandlungen über einen Atomwaffenverbotsvertrag in der Zeit vom 15.6. bis 7.7.2017 hat die Präsidentin der Konferenz, Elayne White, einen Entwurf des Vertrags vorgelegt

Just a few minutes ago at the United Nations in Geneva, the draft text for a treaty prohibiting nuclear weapons was presented by the President of the negotiations, Ambassador Elayne Whyte of Costa Rica. The draft is based on the discussions and inputs made at the first session of the conference to negotiate such treaty held on 27-31 March 2017.

As expected the draft treaty outlines general obligations that would prohibited States parties to the treaty from developing, producing, acquiring, possessing, testing or using nuclear weapons.

The draft treaty also requires states parties to accept safeguards on nuclear energy facilities, with a view to preventing diversion of nuclear energy from peaceful uses to nuclear weapons or other nuclear explosive devices.

ban draft (pdf)

Erste HInweise auf die zu behandelnden Themenkomplexe nach den Verhandlungen von März 2017

What will be in the ban?  Ray Acheson   3.4.2017

Participants in nuclear ban talks agree broadly on the core prohibitions and obligations they want to see enshrined. As discussions last week showed, though, on some provisions—like how to conduct verification and prevent stockpiling—opinions diverged.

http://thebulletin.org/what-will-be-ban 

John Burroghs: A transformational moment in nuclear & international affairs?

interner link

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Gen. John Hyten, head of United States Strategic Command, told reporters at the annual meeting of the Military Reporters and Editors Association that nuclear weapons make the world safer

Gen. Hyten said, “Can I imagine a world without nuclear weapons? Yes, I can. That’s a world I didn’t like.”

He criticized the effort underway at the United Nations to achieve a treaty prohibiting nuclear weapons, saying that nuclear weapons act as a deterrent and keep the peace.

by Newsweek, March 31, 2017

By John Burroughs | Inter Press Service (IPS) April 4, 2017

John Burroughs is Executive Director of the New York-based Lawyers Committee on Nuclear Policy & Director of UN Office of the International Association of Lawyers Against Nuclear Arms.

NEW YORK, Apr 3 2017 (IPS) - Is a paradigm shift now underway on nuclear weapons at the United Nations? That was the question posed as about 130 nations gathered this past week to begin negotiations on a treaty prohibiting nuclear weapons, leading to their total elimination....

This is the first multilateral negotiation on nuclear weapons since the Comprehensive Nuclear-Test-Ban Treaty (CTBT) was adopted in 1996. It is also the first ever such negotiation relating to the global elimination of nuclear arms, despite the fact that the first UN General Assembly resolution, in 1946, called for the elimination of weapons of mass destruction.

http://www.ipsnews.net/2017/04/a-transformational-moment-in-nuclear-international-affairs/


 

Xanthe Hall  würdigt in einem  Gastbeitrag in der Frankfurter Rundschau  vom 2.4.17 die erste Sitzungswoche der Konferenz zum Verbot von Atomwaffen

http://www.fr.de/politik/meinung/gastbeitraege/verbot-von-atomwaffen-berlin-boykottiert-atomwaffen-konferenz-a-1253725

In diesem Beitrag berichten wir  von den seit 27.3.2017 in New York  stattfindenden Verhandlungen über den Entwurf eines Atomwaffenverbotvertrags

 

Tägliche Berichte von den Sitzungen wurden von Ray Acheson von "Reaching Critical Will"   verfasst.

Wir haben sie zunächst im englischen Original hier eingestellt, Nunmehr liegt eine Übersetzung durch ICAN vor.

hier als pdf alle täglichen Berichte

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