Vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen warnt die überwältigende Mehrheit der Staaten vor der Gefahr eines Atomkriegs. Die Bundesregierung ist nicht dabei.

155 Staaten der "humanitären Initiative'"  erklärten, der Einsatz nuklearer Waffen hätte "katastrophale humanitäre Auswirkungen, die kein Staat und keine internationale Organisation bewältigen kann". Sie dürften daher "unter keinen Umständen" (under any circumstances) eingesetzt werden.Die Bundesregierung und 19 weitere Staaten unter dem Atomschild der USA aber werden im Dezember 2014 nur eine Erklärung unterzeichnen, die die Formulierung "unter keinen Umständen" nicht enthält; sie stehen zur atomaren Abschreckungsstrategie, die unter bestimmten Umständen sogar den Ersteinsatz von Atomwaffen vorsieht. Vgl. zu den angesprochenen Dokumenten mit weiteren links

ippnw-pressemitteilung-vom-21.10.2014