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Ban Treaty und Humanitäre Initiative

The United Nations will convene negotiations in 2017 on “a legally binding instrument to prohibit nuclear weapons, leading towards their total elimination”.

This new international agreement will place nuclear weapons on the same legal footing as other weapons of mass destruction, which have long been outlawed.

The negotiations will take place at UN headquarters in New York from 27 to 31 March and from 15 June to 7 July 2017, with the participation of governments, international organizations and civil society representatives. A one-day organizational session will also be held in New York, on 16 February.

Zum Heiligabend (deutscher Zeit) hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York beschlossen, ab März 2017 offiziell über ein Atomwaffenverbot zu verhandeln

Damit setzt die Generalversammlung einen politischen Kontrapunkt zu den Ankündigungen Russlands und der USA in den vergangenen Tagen, nuklear aufzurüsten.

 Mit 113 Stimmen machte die Mehrheit der Staatengemeinschaft den Weg frei für die Ächtung der zerstörerischsten  Massenvernichtungswaffen.  35 Staaten stimmten gegen die Resolution, welche Beginn, Ende und Rahmen einer Verhandlungskonferenz absteckt.  13 Staaten enthielten sich der Stimme. Bis zum 7. Juli 2017 soll das Vertragswerk ausgehandelt sein.

 

2016, December:  Eighteen financial institutions, managing more than 1.7 trillion euros, prohibit investments in nuclear weapons producers

These institutions are prepared for the legal implications of a ban on nuclear weapons to be negotiated at the UN in 2017. Another 36 institutions have some form of limitation on such investments. But far too many institutions are still investing in nuclear weapons producers, according to.

In einem gemeinsamen Brief vom 19.12.2016 fordern mehrere Friedensorganisationen (darunter IALANA, IPPNW, ICAN u.a.) den Außenminister auf, in der UN-Vollversammlung die Resolution L41 bezüglich Verhandlungen zu einem Atomwaffenverbot in 2017 zu unterstützen 

brief an steinmeier v. 19.12.16

Das Abstimmungsergebnis (123 dafür / 38 dagegen / 16 Enhaltungen) zeigt interessante Bruchlinien

Die bevorstehende Abstimmung in der Abrüstungs-Kommission der UN, ob formale Verhandlungen über ein Abkommen zum weltweiten Verbot von Atomwaffen im nächsten Jahr beginnen sollen, hat heftige diplomatische Aktivitäten seitens der USA ausgelöst. Wie Andreas Zumach in der taz vom 27.10. berichtete, hat die US-Regierung in einem vertraulichen Schreiben ihre militärischen Verbündeten in der NATO sowie Australien, Japan und Südkorea aufgefordert, "gegen die Beschlussvorlage zu stimmen" und falls diese eine Mehrheit erhalten sollte, "an künftigen Verhandlungen über ein Atomwaffenverbot nicht teilzunehmen".

Donnerstagnacht (27.10.16) stimmte in New York die überwältigende Mehrheit der Staatengemeinschaft im Ersten Ausschuss der UN-Generalversammlung für die Aufnahme von Verhandlungen über ein Atomwaffenverbot noch im Jahr 2017.

123 Staaten votierten für Resolutionsentwurf L.41 und somit für das Mandat, bereits im März, Juni und Juli eine entsprechende UN-Konferenz einzuberufen. 38 Staaten, angeführt von Russland, den USA und  den meisten NATO-Staaten stimmten dagegen, 16 Staaten enthielten sich der Stimme. Hier das Abstimmungsergebnis im Einzelnen (pdf).

http://www.icanw.de/neuigkeiten/vn-mehrheit-setzt-verhandlungen-zum-atomwaffenverbot-durch/

Zuvor hatte das Europaparlament mit großer Mehrheit (415 | 124 | 74 ) die EU-Regierungen aufgefordert,  in der Generalversammlung die Reolution L.41 zu unterstützen.

beschluss eu-parlament zu L.41

 

This week, probably on Thursday afternoon (27.10.17),  delegations to the UN General Assembly could help shift the course of history.

The following is the editorial by Ray Acheson, director of Reaching Critical Will, in the 24 October 2016

Dokumente dazu:  Bericht des Vorsitzenden der OEWG über die Arbeit der OEWG;  Stellungnahme Deutschlands für die Staatengruppe der Opponenten in der OEWG ; Resolutionsentwurf L.41 für die Beschlussfassung des First Committee

This sounds dramatic, especially for First Committee. While it always presents a good opportunity for progress, First Committee can sometimes seem like a recycling facility for statements and resolutions. Some of the proposals under discussion have been on the books for decades, while outside the conference rooms levels of armaments rise and bombs continue to fall.

This year is different. This year we have L.41.

L.41 is the document number for a resolution that will establish multilateral negotiations for a legally binding instrument to prohibit nuclear weapons. We have never had such a resolution. We have never had anything close. None of the nuclear-armed states support this resolution. They are legally obligated to eliminate their nuclear arsenals, and have been for 46 years, since the nuclear Non-Proliferation Treaty (NPT) entered into force. Instead, however, they are investing billions of dollars into nuclear weapon modernisation.

UN-Generalversammlung für ein Verbot von Atomwaffen? – Beitrag von Jerry Sommer

aus   "Streitkräfte und Strategien" vom 8.10.2016

https://www.ndr.de/info/sendungen/streitkraefte_und_strategien/index.html

(Hier Sendung vom 8./.9.10.2016 aufrufen , S. 8 – 12)

Sechs atomwaffenfreie Staaten, darunter die EU-Staaten Österreich und Irland, haben der UN eine Resolution vorgelegt, die im Jahr 2017 Verhandlungen über einen neuen Vertrag zum Verbot von Atomwaffen vorsieht  - IPPNW Pressemitteilung vom 29.09.2016

(Nachtrag: Inzwischen stehen schon 42 Staaten hinter dem Resolutionsentwurf)  Die deutsche Bundesregierung sollte diese Position bei der kommenden Generalversammlung unterstützen. Das fordern die Ärzteorganisation IPPNW und ICAN Deutschland (Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen). Schon bevor der Abrüstungsausschuss der UNO am 3.10.16 mit der Arbeit  beginnt, haben sechs atomwaffenfreie Staaten einen Resolutionsentwurf eingebracht, mit dem sie die Empfehlung einer im August abgeschlossenen UN-Arbeitsgruppe (OEWG) übernehmen, die sich für die Aufnahme von Verhandlungen über ein Verbot ausgesprochen hatte.

On April 28, the Dutch Parliament held a debate on a national ban on nuclear weapons. The debate came about through a citizens’ initiative by PAX, ASN Bank and the Dutch Red Cross

The result of the debate was that a vast majority of the House wants the Netherlands to start working internationally for a nuclear weapons ban. Bert Koenders, Dutch Minister of Foreign Affairs, agreed to adhere to the wishes of the House at the UN’s Open Ended Working Group meeting on nuclear disarmament. This is particularly significant, as the Netherlands is one of five European nations where U.S. nuclear weapons are stationed under the auspices of NATO.

by Selma van Oostwaard, PAX, April 28, 2016

Dutch Parliament: The Netherlands Needs to Negotiate an International Nuclear Weapons Ban Treaty

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