Ein Thema, das oft vergessen wird, leider aber aktuell, destabilisierend und gefährlich ist, beschäftigt die IALANA in diesen Monaten in besonderen Maße: das Ringen um die Abschaffung aller Atomwaffen.

 

Die Klage der Marshall Islands vor dem internationalen Gerichtshof gegen alle Atomwaffenstaaten, aber auch die Vorbereitung der internationalen Regierungskonferenz zu den "humanitären Konsequenzen der Atomwaffen" hat die IALANA veranlasst, durch eine Intensivierung ihrer Öffentlichkeitsarbeit die Atomwaffenfrage wieder stärker in der Öffentlichkeit zu thematisieren - z.B. durch einen eigenen Rundbrief aber auch durch eine öffentliche Veranstaltung mit dem Anwalt der Marshall Islands beim internationalen Gerichtshof.

Dadurch und durch unsere aktive Beteiligung an der Vorbereitung wollen wir auch Einfluss nehmen auf die Konferenz zum Atomwaffensperrvertrag, die im April/Mai 2015 stattfindet. Es bedarf eines größeren Engagement der interessierten Öffentlichkeit, um endlich zu Verhandlungen über eine Nuklearwaffenkonvention zu kommen.

Die IALANA ist ein aktives Mitglied der "Kooperation für den Frieden" und unterstützt die geplanten Aktivitäten zum „Friedenswinter“. Mit vielfältigen öffentlichen
Veranstaltungen und regionalen Demonstrationen will die Friedensbewegung gegen Kriege und Konfrontation protestieren und sich für zivile Lösungen der Konflikte und für eine weltweite Abrüstung einsetzen. Mit diesen Aktionen und neuen Formen der Zusammenarbeit - wo es inhaltlich möglich ist auch mit den "Mahnwachen" - soll eine Revitalisierung der Friedensbewegung erreicht werden: eine große Herausforderung in einer zunehmend kriegerischen Welt.

Vieles weitere und mehr Details zu den  Projekten finden Sie auf der Webseite.