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Friedensbewegung 2016

„Abrüsten – für ein Klima des Friedens“ – unter diesem Motto diskutierten vom 30. September bis zum 3. Oktober über 1000 Gäste (ca. 800 TeilnehmerInnen und 200 ReferentInnen) aus 75 Ländern auf dem größten internationalen Friedenskongress des Jahres – ein eindrucksvolles Zeichen, welches vor allem das Streben nach weltweitem Frieden widerspiegelt

bericht vom ipb-congress

Forderungen an die Politik: Rüstungsausgaben zurückfahren, keine Auslandseinsätze der Bundeswehr, zivile Konfliktlösungen voranbringen

Nach Abschluss der erfolgreich und friedlich verlaufenden von 8.000 Menschen bundesweit besuchten Friedensdemonstration „Die Waffen nieder!“am 8. Oktober durch die Mitte Berlins wenden sich die Veranstalterinnen und Veranstalter an die Fraktionsvorsitzenden im Deutschen Bundestag. Sie tragen ihnen drei zentrale Forderungen vor, die sie aus den Beiträgen auf der Demonstration resümieren.

Weiterlesen:       PM vom 9.10.16 (pdf)

Roberts beschäftigt sich mit der Lähmung, die nach den Anschlägen am 11. September 2001 nicht nur die US-Linke paralysiert hat

Übersetzung zitiert aus LUFTPOST

LP 123/16 – 11.09.16

http://www.paulcraigroberts.org/2016/08/19/what-became-of-the-left-paul-craig-roberts/

Wichtige Informationen zu der Friedensdemonstration am 8. Oktober 2016 in Berlin

Rundbrief Nr. 2: Informationen zur Vorbereitung der Friedensdemonstration
am 08. Oktober 2016 in Berlin

Außerparlamentarischer Einsatz für Frieden wird dringend gebraucht

Liebe Freundinnen und Freunde,Nach unserem Treffen vom Sonntag, dem 4.09.2016 in Berlin wollen wir euch über den aktuellenStand der Vorbereitungen zur bundesweiten Demonstration informieren. Zugleich bitten wir darum,noch einmal gemeinsam die Anstrengungen für ein wirkungsvolles Auftreten zu erhöhen. Das wirduns gelingen. Denn wir werden immer mehr.

Weiter als pdf-Datei

Das Internationale Friedensbüro(IPB) lädt ein zu einem  großen internationalen Kongress an.  Zu dem Kongress, der vom 30.9.2016 bis zum 3.9.2016 an der Technischen Universität Berlin stattfinden wird, werden ca. 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus mehr als 40 Ländern erwartet.

 

Er wird unterstützt u.a. vom Weltgewerkschaftsbund (ITUC), der UNI (Weltorganisation von ver.di), dem Friedensforschungsinstitut SIPRI, internationalen relgiösen Organisationen, von verschiedenen Vereinigungen aus dem umwelt- und entwicklungspolitischen Bereich sowie der Friedrich- Ebert - ,der  Heinrich- Böll-  und der Rosa- Luxemburg-Stiftung.

Näheres zum Internationalen Peace Büro, zum Ziel des Kongresses, dem Programm und den Referenten hier unter pdf.   Direkt  zum  Programm - 3.Fassung (pdf)  , auch in  englischer Sprache (pdf).

Wichtige organisatorische Hinweise incl. Anmeldeformular finden Sie hier

Beginnend mit Mai 2016 erscheinen zur Vorbereitung auch ( jeweils aktualisierte)  newsletter. Hier der letzte:

IPB-newsletter 5 - sept 2016 (pdf)

Video mit Reiner Braun von Mitte September zum bevorstehenden Kongress:

https://www.facebook.com/IPBcongress2016/videos?ref=page_internal

 

Die Zeitung "Der Freitag" veröffentlichte am 9.9.16 eine Sonderbeilage zum Kongress,  in englisch und deutsch

sonderbeilage freitag vom 9.9.16

und englisch:

https://www.ipb2016.berlin/the-ipb-conference-print-supplement-in-der-freitag/

Wichtige Informationen zu der Friedensdemonstration am 8. Oktober 2016 in Berlin

Letzte Aktionsberatung Friedensdemonstration 8.10.2016: Sonntag, den 04.09.2016 ab 11.00 nach Berlin, in die Räumlichkeiten der Rosa Luxemburg Stiftung, Franz Mehring Platz 1, 10243 Berlin.

Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,

Die Ferienzeit neigt sich dem Ende entgegen, nicht aber unser Engagement. Die immer bedrohlicher werdende politische Situation erfordert eine geeinte und erstarkte Friedensbewegung. Wir sind zwar noch weit davon entfernt, den Kriegstreibern wirklich Schrecken einzujagen und deren Wahlchancen ernsthaft  zu minimieren. Gleichwohl sind wir über das erste Echo ermutigt, das unser Aufruf zur bundesweiten Demonstration in Berlin „Die Waffen nieder“ gefunden hat. Deshalb sollten wir in den nächsten Wochen große Anstrengungen unternehmen, um die Friedensbewegung wieder als wichtigen Ausdruck des Friedenswillens der Bevölkerung ins öffentliche Bewusstsein zu bringen.

Seit 26.3. 16 bis 9.8.16 (Jahrestag Nagasaki) findet in Büchel im Rahmen der Kampagne "Atomwaffenfrei.jetzt! eine Dauermahnwache statt. Aus Bremen waren auch IALANA-Mitglieder dabei

In der Zeit vom 25.-27.7.16 waren sie mit Bremern von IPPNW und vom Friedensforum vor Ort, fertigten Transparente an und blockierten am 26.7. für eine Stunde die Zufahrt zum Flugplatz.

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Unterschiedliche Initiativen der bundesdeutschen Friedensbewegung  verabredeten auf einer Aktionskonferenz am Wochenende in Dortmund, gemeinsam gegen die aktuellen Kriege und ihre Ausweitung aktiver zu werden und auf die Straße zu gehen.

Die Friedensbündnisse der „Kooperation für den Frieden“, des „Bundesausschusses Friedensratschlag“ und der „Berliner Friedenskoordination“ einigten sich auf eine gemeinsame Plattform, um am 8. Oktober 2016 unter dem Motto „Die Waffen nieder – Kooperation statt NATO-Konfrontation – Abrüstung statt Sozialabbau“ in Berlin gegen die aktuelle Politik der Bundesregierung auf die Straße zu gehen.

Aus Anlass des 75. Jahrestages des Überfalls des Nazi-geführten Deutschlands auf die Sowjetunion am 22.06.1942 fordern über 100 WissenschaftlerInnen, JuristInnen, Engagierte aus der Friedensbewegung und Abgeordnete des Deutschen Bundestages in einem von der IALANA initiierten Aufruf:

„Wir rufen dazu auf, aus dem bislang schrecklichsten aller Kriege endlich die Lehren zu ziehen: Für eine neue Qualität der Deutsch-Russischen Beziehungen.  Die deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen sind für beide Länder von herausragender Bedeutung. Russische Kunst, Literatur, Musik und Ballett gehören ebenso zu den Säulen europäischer Kultur wie die deutsche. Dies kann die Basis sein für freundschaftliche Beziehungen, in denen offen und mit Verständnis für die jeweiligen historischen Erfahrungen und Interessen der anderen Seite über unterschiedliche politische Konzepte im besten Sinne eines Diskurses gestritten werden kann. Das schließt die wechselseitige Kritik an gesellschaftlichen Fehlentwicklungen und einseitigen Maßnahmen ausdrücklich mit ein. Alle Gesprächsbeziehungen und Formate müssen dazu genutzt werden, für immer eine neue bewaffnete Auseinandersetzung zwischen Deutschland und Russland auszuschließen.“

Unverzichtbar für eine neue Entspannungspolitik ist eine umfassende Abrüstung und eine Absage an die Konfrontationspolitik der NATO:

Nachdem die einberufene Arbeitsgruppe einen Entwurf vorgelegt hat, wird jetzt in den bundesweiten Netzwerken (Kooperation für den Frieden und Bundesauschuss Friedensratschlag) sowie in der FRIKO Berlin versucht, die Diskussionsergebnisse der verschiedenen Netzwerke zu einem Aufruf zusammenzuführen.

Notwendig ist es aber, die Vorbereitung der Demonstration insgesamt „auf breitere Füße“ zu stellen und zu aktvieren. Deswegen möchten wir euch zur 4. Aktionsberatung einladen. Auf dem Friedenstreffen am 09.04 in Kassel wurde von den Anwesenden vereinbart, intensiv in die Planung einer bundesweiten Demonstration im Herbst einzusteigen und ein weiteres Treffen zur Vorbereitung durchzuführen.

Im Mittelpunkt des Treffens sollten stehen:

- Politische Schwerpunkte, die sich möglicherweise neu entwickelt haben; wie gelingt eine größere Breite und Vielfalt für die Aktion selbst. Wir sollten uns auch noch einmal intensiv mit den Bedenken, die gegen eine bundesweite Demonstration sprechen könnten, auseinandersetzen und die „Skeptiker“ und Kritiker bitten, mit uns in einen intensiven Dialog einzutreten.

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