Die Friedensbewegung in NRW wird am 3. 10. in Kalkar am NATO-Luftkommando gegen die dort geplanten Kampfdrohneneinsätze demonstrieren.

Das ist Teil einer weltweiten Aktion, zu der internationale Friedensorganisationen aufgerufen haben. Zum Globalen Aktionstag gegen Kampf- und Überwachungsdrohnen am 4. Oktober 2014 wurde dieser Aufruf herausgegeben:


4. Oktober 2014 -- Mach mit beim ersten Globalen Aktionstag Gegen
Kampf- und Überwachungs-Drohnen

Als globale Gemeinschaft, die an Recht und Gerechtigkeit glaubt, stellen wir uns gegen bewaffnungsfähige und Überwachungsdrohnen. Ihr
Einsatz:

• wird für extralegale „gezielte“ Tötungen genutzt, der auf bloßen Verdacht basiert, für Mord, auch von Kindern, in und außerhalb von
Kriegsgebieten;

• terrorisiert ganze Gesellschaften in den Zielregionen, sät Hass und kurbelt damit weiter die Gewaltspirale an;

• senkt die Schwelle zum Krieg und initiiert einen neuen Rüstungswettlauf;

• führt zur Entwicklung autonomer Kriegsmaschinen, die noch schrecklichere Kriege wahrscheinlicher werden lässt.

• verletzt das demokratische Recht zur freien Meinungsäußerung, das Versammlungsrecht und das Recht, nicht verdachtsunabhängig
durchsucht werden zu dürfen;

Wir fordern, dass alle Regierungen die Produktion und die Anschaffung bewaffneter und bewaffnungsfähiger Drohnen, ebenso wie ihre Forschung und Entwicklung einstellt; und an der weltweiten Ächtung dieser Waffen arbeiten.

Wir verlangen weiterhin, dass unsere Regierungen Drohnen zur Überwachung verbieten. Auch Satelliten, Bodenstationen, Militärbasen, welche die Überwachung mit Drohnen ermöglichen und die Tötungen mit Drohnen auslösen, müssen verboten werden.

Wir rufen alle Menschen weltweit auf, am Globalen Aktionstag am 4. Oktober mitzumachen.


Es ruft auf: knowdrones.com